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Statistischer Vergleich nach zehn Spieltagen

Schwarzgelbe Zahlenspiele

Borussia Dortmund rangiert nach zehn Bundesliga-Spieltagen auf Platz fünf der Tabelle. In der Vorsaison stand der BVB zum gleichen Zeitpunkt auf dem zweiten Platz. Ein Rückschritt in der Entwicklung? Matthias Dersch zieht in zehn Kategorien einen statistischen Vergleich der beiden Spielzeiten.

DORTMUND

, 09.11.2016, 06:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
12 Torbeteiligungen gehen in dieser Spielzeit bereits auf das Konto von Pierre-Emerick Aubameyang.

12 Torbeteiligungen gehen in dieser Spielzeit bereits auf das Konto von Pierre-Emerick Aubameyang.

Punkte hat der BVB aktuell auf dem Konto – und damit fünf Zähler weniger als nach dem zehnten Spieltag der Vorsaison. Dadurch ist das Abrutschen auf Rang fünf zu erklären. 23 Punkte wie im Vorjahr würden aktuell zum dritten Platz reichen – hinter Leipzig und dem FC Bayern mit je 24.

Siege aus zehn Spielen sind eine ordentliche, aber keine herausragende Bilanz. Im Vorjahr hatte der BVB zwei Spiele mehr gewonnen – genau wie die aktuellen Topklubs aus München und Leipzig in dieser Saison.

Remis bedeuten eins mehr als im Vorjahr. Damals teilte der BVB gegen Hoffenheim (1:1) und gegen Darmstadt (2:2) die Punkte, in diesem Jahr gegen Berlin (1:1), Ingolstadt (3:3) und Schalke (0:0).

Niederlagen kassierte der BVB bereits – in Leverkusen (0:2) und in Leipzig (0:1). Im Vorjahr verlor der BVB in den ersten Liga-Partien nur einmal, in München gab es am achten Spieltag eine deftige 1:5-Packung.

Tore schoss der BVB bislang – und damit sogar eins mehr als der Spitzenreiter FC Bayern. Dennoch ist der starke Wert schwächer als in der Vorsaison, als man statistisch fast in jedem Spiel dreimal traf und nach dem zehnten Spieltag mit 29 Treffern glänzte.

Gegentore – und damit exakt so viele wie zum gleichen Zeitraum der Vorsaison – kassierte Borussia Dortmund bei den bisherigen Auftritten. 42 Prozent davon gegen die Tabellenschlusslichter aus Hamburg (5:2) und Ingolstadt (3:3). Im Vorjahr machte das Spiel in München (1:5) die gute Quote der anderen Spiele kaputt.

verschiedene Torschützen des BVB sind in der Torjäger-Tabelle gelistet. Im Vorjahr waren es nur sieben. Krass sind allerdings die Abstände – und damit auch die Abhängigkeiten: Pierre-Emerick Aubameyang ist mit elf erzielten Treffern mit weitem Vorsprung bester Schütze, dahinter folgen Ousmane Dembélé, Christian Pulisic, Gonzalo Castro, Raphael Guerreiro, Lukasz Piszczek und Adrian Ramos mit je zwei Treffern, Sebastian Rode und Emre Mor trafen je einmal. Nach dem zehnten Spieltag der Vorsaison stand „Auba“ bei 13 Treffern, dahinter folgten mit deutlichem Abstand Marco Reus (5), Henrikh Mkhitaryan (4), Kagawa (2) sowie Matthias Ginter, Mats Hummels und Ramos (je 1).

Spieler teilen sich die Torbeteiligungen – also die Tore und Vorlagen – bislang untereinander auf. Im Vorjahr waren es genauso viele Profis. Topscorer in diesem Jahr ist wie bereits in der Vorsaison Aubameyang mit zwölf Punkten (elf Tore, eine Vorlage), gefolgt von Castro, Dembélé und Pulisic mit je sechs Scorerpunkten. Noch ohne Tor, aber mit je zwei Vorlagen vervollständigen André Schürrle und Marc Bartra die schwarzgelbe Scorer-Liste.

Profis hat BVB-Trainer Thomas Tuchel an den ersten zehn Spieltagen bereits eingesetzt. Im Vorjahr kamen zwei Spieler weniger zum Einsatz. Am häufigsten auf dem Platz standen bislang Keeper Roman Bürki (810 Minuten), Pierre-Emerick Aubameyang (805) und Julian Weigl (751). Am kürzesten Joo-Ho Park (64), Mikel Merino (90) und Ersatzkeeper Roman Weidenfeller (90).

Karten kassierte der BVB bislang, elf Gelbe und eine Rote (Emre Mor für eine leichte Tätlichkeit gegen Berlin). Im Vorjahr waren es nur acht Gelbe. Dennoch bleiben die Dortmunder hinter dem FC Bayern (14 Gelbe Karten) das fairste Team der Liga. Das spiegelt sich auch in der Foultabelle wider: Die Borussen begingen 105 Fouls, nur der Liga-Spitzenreiter aus aus München foulte weniger (95). Im Gegenzug wurden die BVB-Profis 193 Mal selbst gefoult, kein anderes Team erwischte es häufiger.

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