Stefanie Adam-Paap freut sich auf Bartra-Trikot

Erfolgreiche Twitter-Suche

Stefanie Adam-Paap muss seit Montagvormittag viele ungeahnte Telefongespräche führen. Denn: Die Lünerin ist die von BVB-Innenverteidiger Marc Bartra gesuchte Borussin, die sich beim Revierderby am Samstag mit ihrem schwarzgelben Trikot mitten in den Schalke-Block gesetzt hatte. Bald wird die 47-Jährige ein Bartra-Trikot ihr Eigen nennen können - der große Rummel ist ihr allerdings etwas unangenehm.

DORTMUND

, 03.04.2017, 12:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Yesss!!? ???? Thanks to everybody: fans, media... all of you! We've found our brave supporter! A promise is a promise, see you soon Steffi! pic.twitter.com/Cl2aXvWhGJ

— Marc Bartra (@MarcBartra)

„Es ist schon erstaunlich, dass ein Spieler so etwas überhaupt wahrnimmt. Das ist schon toll“, sagt Adam-Paap auf Anfrage dieser Redaktion. Allerdings sei die Auswahl etwas unfair, „viele andere Dortmunder Fans hätten das Trikot auch verdient gehabt. Mir ist das etwas unangenehm.“  

"Die waren wirklich nett"

Doch ihr Mut wurde belohnt. „Ich habe mein Trikot immer an. Außerdem habe ich mich zwischen den Schalke-Fans sehr sicher gefühlt, die waren wirklich nett.“ Ausnahme: „Nach dem Tor durch Pierre-Emerick Aubameyang habe ich eine Bierdusche abbekommen.“  

I want to meet this woman! Will you help me find her? I wanna gift her my shirt! Help me with RT + hashtag #SheLovesBVB@BVB#EchteLiebe ??? pic.twitter.com/ETh6cIJteR

— Marc Bartra (@MarcBartra)

Die ungewöhnliche Geschichte hatte am Sonntagnachmittag mit einem Twitter-Eintrag des Dortmunder Innenverteidigers ihren Lauf genommen. Zum Bild aus dem Schalker Block schrieb der 26-Jährige: "Ich möchte diese Frau treffen. Könnt Ihr mir helfen, sie zu finden? Ich möchte ihr mein Trikot schenken." 

Mann und Söhne sind S04-Fans

„Ich habe keine Ahnung, wie das Bild entstanden ist“, sagt Adam-Paap. „Ein Bekannter hat uns am Sonntag angerufen und uns informiert - dann wurde es ein Selbstläufer.“ Die Reaktionen aus dem familiären Umfeld und im Internet seien durchweg positiv gewesen. „Ich konnte mir aber nicht jeden Eintrag bei Facebook durchlesen“, gibt Adam-Paap zu, die daheim beim Thema Fußball einen durchaus schweren Stand. Ihr Mann und die beiden Söhne sind S04-Fans. „Wir kriegen das aber ganz gut hin“, sagt Adam-Paap.

Die Tochter, schwarzgelbe Verbündete, hat schließlich per Twitter den Kontakt zum BVB hergestellt. „Es wird ein Treffen mit Marc Bartra geben, das freut mich sehr“, erklärt Adam-Paap. Und beim nächsten Revierderby auf Schalke wird Stefanie Adam-Paap noch mutiger die Veltins-Arena besuchen.  

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