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Stöger über BVB-Neuzugang: Zu gut für die Ersatzbank

Akanji gibt gelungenes Heim-Debüt

Manuel Akanji benötigt zunächst Geduld - gegen den HSV spielt der Neuzugang des FC Basel dann erstmals über die vollen 90 Minuten für den BVB. Das Startelf-Debüt verläuft vielversprechend.

DORTMUND

, 13.02.2018 / Lesedauer: 3 min
Stöger über BVB-Neuzugang: Zu gut für die Ersatzbank

Unaufgeregt, solide: Manuel Akanji kam durch die Grippe von Sokratis zu seinem Startelf-Debüt und überzeugte gegen den HSV.  © imago

Manuel Akanji wollte gerade auf Nachfrage seine eigene Leistung bei seiner Premiere in der Dortmunder Startelf einordnen, da legte sich von hinten eine Hand auf seine Schulter und klopfte. „Sehr gut, sehr gut“, lobte BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball den neuen Innenverteidiger aus der Schweiz. Auch wenn die Bewertung für das Debüt des Schweizers vielleicht eine Note zu positiv ausfiel – dass er bald ein sehr guter Abwehrmann für die Borussen werden könnte, deutete Akanji allemal an.

"Schon ein bisschen nervös"

Die erste Partie vor mehr als 81.360 Fans im riesigen Stadion, da war Akanji „schon ein bisschen nervös“, wie er, auch nach 90 intensiven Minuten noch leicht aufgekratzt, in der Mixed Zone einräumte. Er habe viel Unterstützung bekommen von den Mitspielern, die Stimmung fand er „toll“, und dann lief das Spiel ja einigermaßen rund. Immerhin stand am Ende zum achten Mal in dieser Saison die Null.

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Ein verpasstes Tackling, ein schlimmer Fehlpass kurz vor der Pause, der Hamburgs Filip Kostic eine Schusschance ermöglichte, das waren die Einträge auf der Minus-Liste. Auf der anderen Seite gefiel der 22-Jährige mit einer bemerkenswerten Ruhe am Ball und guten Zweikampfwerten. 75 Prozent seiner Duelle entschied er für sich. Die ganze Mannschaft, meinte er, habe „defensiv eine gute Leistung geboten, und ich denke, ich konnte dabei helfen“.

Trainingsrückstand aufgeholt

Es dauerte nun bis zum fünften Spieltag nach seiner Verpflichtung, ehe er, abgesehen vom Kurzeinsatz in Köln, richtig mitmischen durfte. Fünf Wochen, in denen er erst einen Trainingsrückstand aufholen und sich grundsätzlich zurechtfinden musste. Wobei ihm das Einfinden ins Dortmunder Spiel seiner Meinung nach leichter fiel („Schlussendlich ist es Fußball“) als die Geduld aufzubringen, um auf seine Chance zu warten.

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BVB-Training in Brackel am 12. Februar

12.02.2018
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BVB-Training in Brackel am 12. Februar.© Kirchner/Rehbein
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Schlagworte Borussia Dortmund, BVB

„Ich wusste, dass ich mir selber Zeit geben musste, weil ich in einem neuen Verein bin“, sagte Akanji. Und hängte das erwartete „aber“ gleich dran. „Aber wenn der Spieltag kommt, will man spielen.“ Jetzt freute er sich, dass der Moment gekommen war. Für seinen Trainer war es ohnehin nur eine Frage der Zeit, denn, wie Peter Stöger meinte: „Für die Bank ist Manuel eigentlich viel zu gut!“

Zähes Ringen

Anders als vom FC Basel in der Schweiz gewohnt, habe er nicht so viel in den Spielaufbau investieren können. „Hamburg hat die Mitte gut geschlossen, deshalb war es nicht leicht, die Pässe in die Schnittstellen zu finden.“ Auch wegen dieser Zusatz-Qualifikation hat der BVB nach zähem Ringen mit dem abgebenden Verein an die 20 Millionen Euro für die Dienste des 1,87 Meter großen Innenverteidigers bezahlt.

Einen kleinen Makel weisen die Anfangsmonate Akanjis in Dortmund auf. Bei der Nachnominierung für die Europa League mussten die Bosse zwischen ihm und dem anderen Neuen, Michy Batshuayi, entscheiden. „Ich hätte gern auch international mit der Mannschaft gespielt“, sagte der Schweizer diplomatisch und mit einem Lächeln, „aber ich verstehe auch die Situation. Wir hatten mit Alex Isak nur einen Stürmer und Michy kann uns deshalb sehr helfen, wenn er vorne Tore schießt. Das kann ich nicht so gut.“

"Ich spiele nur in der Champions League"

Nach sechs Partien samt Achtelfinaleinzug in der Königsklasse mit Basel endet also die Europapokalsaison für Akanji, der dafür sogar einen ironischen Witz parat hatte: „Ich spiele nur in der Champions League.“ Sammelt der BVB weiter so fleißig Punkte, rückt Akanji dem Ziel näher.

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