Toljan: "Fans dürfen träumen, wir sind fokussiert"

BVB-Neuzugang

Einen guten Monat ist Jeremy Toljan jetzt beim BVB. Vier Mal stand der ehemalige Hoffenheimer bereits für die Borussia auf dem Feld. Der U 21-Europameister fühlt sich "angekommen im Team". Bei der Formulierung der Ziele wandelt er zwischen Angriffslust und Demut.

DORTMUND

, 05.10.2017, 17:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

So wirklich aus der Reserve locken lässt er sich nicht. Klar mache es Spaß, sich die Tabelle anzugucken, sagt Jeremy Toljan höflich, schiebt dann aber recht bestimmt hinterher. „Ich weiß ja, wo wir stehen. Deswegen muss ich nicht so oft draufschauen.“ Keine vorlaute Kampfansage, aber auch keine falsche Bescheidenheit. Lieber Sätze wie: „Wir haben erst sieben Spiele gespielt. Die Saison geht leider etwas länger. Der Vorsprung jetzt ist gut. Wenn das so bliebe, wäre es perfekt. Doch der Weg ist noch sehr lang, insofern bleiben wir besser alle ruhig.“

Fangesänge nach den Spielen

Oder – angesprochen auf die Wer-wird-Deutscher-Meister-Fangesänge nach den Spielen: „Wenn die Fans das anstimmen, dann machen wir mit. Die Fans dürfen träumen, aber wir sind fokussiert auf die nächsten Spiele. Und das ist jetzt nicht nur so dahergesagt, sondern wirklich so. Wir wollen die Spiele gewinnen. Wenn das so bleibt, können wir danach gerne weitersingen.“

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Öffentliches BVB-Training in Brackel am 4. Oktober

Bilder des öffentlichen BVB-Trainings in Brackel am 4. Oktober.
04.10.2017
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Bilder des öffentlichen BVB-Trainings in Brackel am 4. Oktober.© Kirchner/ David Inderlied
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Zumindest nach dem nächsten Heimspiel gegen Leipzig dürfte rein tabellarisch in jedem Fall weitergesungen werden. Fünf Punkte Vorsprung hat der BVB in der Tabelle vor dem FC Bayern angehäuft, die Tabellenführung wird Bestand haben – egal, wie das Spiel gegen den Vizemeister endet. Der erste Platz fühle sich gut an, sagt Toljan, „wir wissen trotzdem, dass wir noch einige Dinge besser machen können.“ Daran arbeite die Mannschaft, aber es laufe ganz gut.

Transfer auf den letzten Drücker 

Es läuft ganz gut. Das gilt auch für Toljan selbst. Im Sommer gewann er mit der deutschen U 21-Nationalmannschaft in Polen den EM-Titel. Danach folgte der Wechsel nach Dortmund. Auf den letzten Drücker, wenn man so will. Erst kurz vor Transferschluss stieß er zum Team, als dritter U 21-Europameister in diesem Sommer nach Mahmoud Dahoud und Maximilian Philipp. Er sei froh, dass der Wechsel geklappt habe, sagt der 23 Jahre alte Defensiv-Allrounder, der sowohl hinten links als auch hinten rechts verteidigen kann.

Schnell sei es danach gegangen mit den ersten Einsätzen, sogar schneller, als er sich das vorher gedacht habe. „Es dauert normalerweise immer so ein bisschen, in eine Mannschaft reinzukommen“, meint der gebürtige Stuttgarter, „die vergangenen Wochen haben mir gutgetan. Ich bin jetzt angekommen im Team. Ich habe jetzt meine Wohnung hier und habe mich eingelebt. Und jetzt geht’s hoffentlich noch ein bisschen besser in den kommenden Wochen.“

Zwei Mal Champions League

In vier Spielen hat Toljan seit seiner Ankunft in Dortmund für den BVB auf dem Platz gestanden. Zweimal in der Bundesliga, zweimal in der Champions League. „Tottenham und Real waren besondere Spiele“ sagt er, „das erste Mal Champions League ist für jeden Spieler besonders. Das bleibt im Kopf.“ Es gehöre aber auch zur Wahrheit, dass der BVB in der Königsklasse beide Spiele verloren habe. „Das müssen wir besser machen in den nächsten Wochen. Darauf liegt der Fokus.“

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Die Länderspielpause kommt da nicht ungelegen. Durch die vielen Englischen Wochen war wenig Zeit zur taktischen Eingewöhnung. Er müsse „die Abläufe noch besser kennenlernen“, Toljan sagt aber auch: „Generell bin ich davon überzeugt, dass unser offensives Spiel mir liegt.“

Und die Nationalmannschaft?

Und wenn alles so gut weiterläuft, wie es angefangen hat, könnte es für den BVB-Neuzugang mit den Länderspielpausen ja irgendwann auch mal ein Ende haben. Gerade die Außenpositionen in der Defensive sind in der Nationalmannschaft nicht allzu üppig besetzt.

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Doch Toljan lässt sich auch hier nicht locken. „Die Nationalmannschaft muss man sich erarbeiten. Ich bin hier, um gut zu spielen. Wenn ich meine Leistungen zeige, dann hoffe ich, irgendwann einmal dabei zu sein. Aber deswegen sitze ich nicht wehmütig zu Hause rum und drehe Däumchen.“ Keine vorlaute Kampfansage, aber eben auch keine falsche Bescheidenheit.

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