Toljans gebrauchter Abend - Bartra bringt Stabilität

BVB-Einzelkritik

Zu wenig Präzision, zu wenig Zugriff: Borussia Dortmund konnte gegen RB Leipzig nur in den letzten 30 Minuten überzeugen. Pierre-Emerick Aubameyangs Treffer reichten nicht für Zählbares, Jeremy Toljan erwischte einen gebrauchten Tag. Die Borussen in der Einzelkritik.

DORTMUND

, 14.10.2017 / Lesedauer: 3 min
Toljans gebrauchter Abend - Bartra bringt Stabilität

Schwachpunkt in der BVB-Defensive: Jeremy Toljan (l.).

Roman Bürki: Rettete nach acht Minuten stark gegen Jean-Kevin Augustin. Zwei Minuten später kam er beim Ausgleich zu spät. Wenn er hingeht, muss er ihn haben. Der Klassiker. Beim 1:2 ohne Schuld, auch wenn ihm Brumas Hereingabe durch die Hosenträger flutschte. Note: 4,0

Jeremy Toljan: Spielte erstmals rechts in der Viererkette und vertrat den verletzten Lukasz Piszczek. Ohne Erfolg. Sah beim 1:1 im Kopfballduell gegen Marcel Halstenberg nicht gut aus - und beim 1:2 gegen Bruma dann sogar richtig schlecht. Defensiv unsicher, offensiv unsichtbar. In der Halbzeit wurde er von Peter Bosz erlöst. Note: 5,5

 

Sokratis: Hatte seine liebe Müh und Not mit der Leipziger Angriffswucht. Nach der Pause als rechter Verteidiger in der Dreierkette - für zwei Minuten. Dann brachte er Augustin im Strafraum zu Fall und wurde von Schiedsrichter Deniz Aytekin wegen einer Notbremse unter die Dusche geschickt. Note: 4,5

Ömer Toprak: Noch der Beste in einer überforderten BVB-Abwehr. Doch auch er hatte Probleme mit dem Tempo des Leipziger Angriffswirbels und der individuellen Qualität der Sachsen. Note: 3,5

Dan-Axel Zagadou: Wie so häufig Aushilfs-Linksverteidiger im Einsatz, weil Toljan auf die rechte Seite wanderte. Offensiv trat er nicht in Erscheinung, weil er in der Defensive gefordert war. Note: 4,0

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Bundesliga, 8. Spieltag: BVB - RB Leipzig 2:3 (1:2)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig.
14.10.2017
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig.© Foto: dpa
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Nuri Sahin: Bekam keine Sicherheit und Struktur ins Spiel des BVB. Zur Halbzeit reagierte Bosz und tauschte ihn gegen Weigl. Hatte offensiv ungewohnt wenig Bindung und nur wenige Ballkontakte. Defensiv konnte er das überfallartige Umschaltspiel der Gäste nicht bremsen. Note: 4,5

Gonzalo Castro: Unauffälliger Auftritt des Mittelfeldspielers. Versuchte das Spiel zu ordnen und wurde nach der Pause besser. Blieb im Abschluss glücklos, als er erst an einer Flanke von Pierre-Emerick Aubameyang vorbeirauschte (70.) und dann aus der Distanz zu zentral zielte (74.). Note: 4,0

Mario Götze: Die Aktionen, die er hatte, waren gut und unterstrichen seine große fußballerische Klasse. Allerdings hatte Götze auch immer wieder Pausen in seinem Spiel. Zudem rückte er in der zweiten Hälfte notgedrungen auf die Position vorne links, was die Sache für ihn nicht einfacher machte. Note: 3,0

Andrey Yarmolenko: Einmal mehr ein Aktivposten im Offensivspiel des BVB, allerdings nicht so auffällig wie bei seinen vorherigen Auftritten. Verzog in der Nachspielzeit den Nachschuss nach Aubameyangs Großchance und vergab die dicke Möglichkeit zum Ausgleich. Note: 3,0

Pierre-Emerick Aubameyang: Zwei Tore, zwei vergebene Großchancen. Der Gabuner hatte das Unentschieden in der Nachspielzeit auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Leipzigs Schlussmann Peter Gulacsi. Dennoch ein guter Auftritt des Gabuners, der nun schon zehn Saisontore auf dem Konto hat. Note: 2,5

Maximilian Philipp: Rackerte viel, blieb aber weitgehend glücklos. Nach 51 Minuten musste er systembedingt vom Feld, damit Marc Bartra die Lücke in der Defensive füllen konnte. Unauffälligster Akteur in der offensiven Dreierreihe des BVB. Note: 4,0

Julian Weigl: Leistete sich kurz nach seiner Einwechslung den Ballverlust, der zum Elfmeter für Leipzig führte. Brachte danach allerdings seine Ballsicherheit ins Spiel ein und war ein Faktor für die Leistungssteigerung des BVB in den letzten 30 Minuten. Note: 3,5

Christian Pulisic: Kam in der Pause, um das Offensivspiel der Hausherren zu beleben. Das gelang ihm vor allem in den letzten 30 Minuten gut, weil er immer wieder den Weg in die Tiefe suchte. Allerdings in ungewohnter Rolle als Rechtsverteidiger nach der Roten Karte gegen Sokratis. Ordentlicher Auftritt. Note: 2,5

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Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion

Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.
14.10.2017
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BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
Wenige Minuten vor dem Start des Fan- und Protestmarschs: Die Polizei sucht vergeblich einen Versammlungsleiter.© Foto: Peter Bandermann
Die Hohe Straße war für 30 Minuten gesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: dpa
Die ersten Meter des Fanmarschs auf der Hohen Straße.© Foto: Peter Bandermann
Erster Stopp schon nach wenigen Minuten: Die Polizei forderte die Fans mit Lautsprecherdurchsagen auf, Auflagen einzuhalten.© Foto: Peter Bandermann
Polizisten sicherten den Fanmarsch gegen RB Leipzig in der Dortmunder Innenstadt.© Foto: Peter Bandermann
Ein Rettungswagen bahnt sich seinen Weg durch den Fanmarsch, um das Klinikum zu erreichen.© Foto: Peter Bandermann
Die Fans ziehen protestieren über die Kreuzstraße. Immer mehr Borussen schließen sich der Demonstration an.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei führte den Fanmarsch an.© Foto: Peter Bandermann
Passanten auf der Witekindstraße sehen dem Fanmarsch entgegen.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
BVB-Fans demonstrierten mit einem Fanmarsch gegen die Vereins- und Geschäftspolitik von RB Leipzig.© Foto: Peter Bandermann
Polizei auf der Wittekindstraße hinter dem Fanmarsch.© Foto: Peter Bandermann
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: Kirchner/Steinbrenner
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: dpa
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: dpa
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: dpa
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: dpa
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: Kirchner/Steinbrenner
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: Kirchner/Steinbrenner
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: Kirchner/Steinbrenner
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: Kirchner/Steinbrenner
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: Kirchner/Steinbrenner
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: Kirchner/Steinbrenner
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: Kirchner/Steinbrenner
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: Kirchner/Steinbrenner
Protestmarsch der BVB-Fans zum Stadion.© Foto: Kirchner/Steinbrenner

Marc Bartra: Füllte nach 51 Minuten die Lücke, die Sokratis‘ Platzverweis riss und erledigte seinen Job sehr solide. Mit ihm auf dem Feld nahm die Stabilität der BVB-Defensive merklich zu. Der Spanier wird spätestens nächste Woche in Frankfurt wieder in der Startelf stehen, wenn Sokratis gesperrt zuschauen muss. Note: 2,5

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