Borussia Dortmund

TV-Total-Aktion vor BVB-Spiel gegen Bayern: Watzke kündigt Konsequenzen an

Vor dem BVB-Topspiel gegen den FC Bayern München hat ein gefälschter Mannschaftsbus für Verwirrung und Ärger gesorgt. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kündigt nun Konsequenzen an.
So sieht der richtige Mannschaftsbus von Borussia Dortmund aus. © imago / Kirchner-Media

Vor dem Topspiel Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München hatte ein gefälschter Mannschaftsbus für Verwirrung und Ärger gesorgt. Die Aktion wurde wohl im Rahmen der Fernsehshow „TV total“ durchgeführt. Mittendrin: der neue Moderator Sebastian Pufpaff, wie die „Bild“ zuerst berichtete.

BVB gegen Bayern München: Fake-Bus sorgt für Verwirrung

Nach Informationen der Ruhr Nachrichten passierte der Fake-BVB-Bus die erste Absperrung und fuhr circa 70 Meter unter die Ost-Tribüne. Direkt beim Aussteigen der Personen fielen dem Ordnungsdienst die falschen BVB-Spieler auf. Die Ordner leiteten sie in Richtung Stadion Rote Erde und verwiesen sie anschließend des Stadions.

Dabei hat das Team rund um Moderator Pufpaff offensichtlich kaum Kosten und Mühen gescheut. Der Fake-Bus sah dem echten BVB-Mannschaftsbus sehr ähnlich, beim zweiten Blick ließen sich aber schnell Auffälligkeiten ausmachen. So waren die Schriftzüge zum Teil falsch und auch das Kennzeichen: Der „gefälschte“ Bus stammte aus Herne.

TV-Total-Aktion vor BVB-Spiel gegen Bayern wird Folgen haben

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kündigte auf Anfrage der Ruhr Nachrichten Konsequenzen an. „Das gibt auf jeden Fall Stadionverbot für alle Beteiligten. Wir werden auch rechtliche Mittel prüfen. So etwas geht gar nicht“, sagte er am Sonntag. Am Montag teilte die Polizei Dortmund allerdings mit, dass „der BVB auf eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs verzichtet“ hat.

Was es mit der Aktion in Dortmund auf sich hatte und ob sie in der nächsten Ausgabe von „TV total“ gezeigt wird, ist offen. ProSieben-Sprecher Christoph Körfer erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag dazu: „Da muss eine Verwechslung vorgelegen haben.“ Nun denn …

Wir haben diesen Text aktualisiert / Mit dpa-Material

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