Übernachten auf dem kleinsten Flughafen der Welt

BVB-Fanreporter: Tag 1

Für den BVB ist es "nur" eine sportliche Herausforderung, für zwei Münsteraner Fußballfans dagegen das größte Abenteuer des Jahres: Felix Lange und Pjer Biederstädt begleiten den BVB zum Champions-League-Achtelfinale nach St. Petersburg - und bewegen sich dabei zu Land, zu Wasser und in der Luft. Erster Halt: Lappeenranta.

Lappeenranta

von Pjer Biederstädt und Felix Lange

, 23.02.2014, 22:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Übernachten auf dem kleinsten Flughafen der Welt

Übernachtet wird auf dem Flughafen in Lappeenranta.

Los geht's! Nächster Stopp: Lappeenranta (Finnland) pic.twitter.com/U5zBL03Hi7

So bleibt uns wenigstens ein Klo, Wärme und kostenfreier Zugang zum W-Lan. In sieben Stunden laufen wir los ins Zentrum Lappeenrantas. Am Busbahnhof des 72.000-Seelen-Städtchens im Südosten Finnlands wird uns ein Bus in das 30 Kilometer entfernte Vorstädtchen Vainikkala fahren, von wo der Zug nach St. Petersburg abfährt.  

Los geht's! Nächster Stopp: Lappeenranta (Finnland) pic.twitter.com/U5zBL03Hi7

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Bis dahin bleibt viel Zeit, die ersten Eindrücke unserer Expedition Revue passieren zu lassen. Wir standen keine Minute im Wartebereich des Gates in Düsseldorf-Weeze, schon kam eine fröhliche, mit Bier sorgsam ausgestattete Gruppe in Schwarzgelb zu uns. Die fünf Männer haben sich in Finnland nicht nur einen Wagen gemietet, sondern gleich ein ganzes Haus. Sie bleiben bis zum Spieltag dort und fahren nur kurz nach Russland.

Als sie von unserem Vorhaben am Flughafen zu nächtigen hörten, boten sie spontan Betten in ihrem Haus an. Da wir aber bereits im Morgengrauen nach Russland fahren, mussten wir das Angebot leider ausschlagen. Mit einem freundlichen „wir gehen dann gleich noch in die Sauna“, verabschiedete sich der Tross.  

Mächtig was los in Lappeenranta. In 7 Stunden geht der Zug nach Petersburg. #BoRUSSIApic.twitter.com/0vj6lgDvos

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Neben den gut 40 Dortmund-Fans im Flugzeug war auch ein Zenit-Fan. Er heißt Alex, arbeitet in Deutschland und nutzt die Gelegenheit, das Spiel mit einem Familienbesuch zu kombinieren. „Schön, dass ihr so zahlreich kommt, aber Zenit gewinnt“, gab er den Dortmundern mit auf den Weg. Wir werden sehen. Doch jetzt wartet erst einmal eine kurze Nacht auf harten Bänken auf uns.

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