Unspektakuläres 2:0 des BVB gegen Hertha

"Europa" in Reichweite

Teil 1 des "Sieben-Punkte-Plans" von BVB-Trainer Jürgen Klopp ist aufgegangen: Borussia Dortmund gewann am Samstag mit 2:0 (1:0) gegen Hertha BSC und rückte dank der Ergebnisse der Konkurrenz bis auf den begehrten siebten Rang vor. Es war ein Spieltag wie gemalt für den BVB.

DORTMUND

, 09.05.2015 / Lesedauer: 3 min
Unspektakuläres 2:0 des BVB gegen Hertha

Für den BVB ist die Qualifikation für die Europa League zum Greifen nah.

Die Menschen in Dortmund neigen durchaus zur Gänsehaut, wenn es um ihren Verein geht. Doch die Szenen, die sich am Samstag vor dem Anpfiff des Liga-Spiels gegen Hertha BSC abspielten, waren auch für BVB-Verhältnisse außergewöhnlich intensiv: Dede, Fan-Liebling und langjähriger Borusse, beschritt den Rasen – und sorgte umgehend für kollektive Ekstase.

Tränenreicher Abschied 2011

Eigentlich sollte der Brasilianer mit BVB-Stadionsprecher Nobby Dickel über sein bevorstehendes Abschiedsspiel am 5. September sprechen, doch die Fans auf der Südtribüne ließen es zunächst nicht zu. Lautstark forderten sie ihren Liebling, bis er sich aufmachte und mehrmals die Welle durchs Stadion schwappen ließ. Erinnerungen wurden wach an den Sommer 2011, als Dede nach 13 Jahren tränenreich seinen Abschied vom BVB feierte - und eine ganze Stadt mitweinte.

Anlass zu Tränen gaben die 90 Minuten Fußball, die auf diesen emotionalen Höhepunkt folgten, dagegen nicht. Dazu blieb die Partie zu arm an Momenten, die den Puls nach oben treiben. Und doch gingen die BVB-Fans glückselig nach Hause: Denn ihr Team gewann und wahrte damit die Chance, sich über die Liga noch ein Europa-League-Ticket zu sichern.

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Bundesliga, 32. Spieltag: BVB - Hertha BSC 2:0 (1:0)

Hier gibt´s die Bilder zur Partie BVB gegen Hertha BSC 2:0 (1:0).
09.05.2015
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Bilder der Partie BVB gegen Hertha BSC.© dpa
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BVB-Trainer Jürgen Klopp verzichtete gegen die Berliner, die noch in den Abstiegsstrudel hineingeraten könnten, auf eine Rotation. Einzig Kevin Kampl stand im Vergleich zum 1:1 in Hoffenheim neu in der Startelf, der Slowene ersetzte den verletzten Jakub Blaszczykowski.

Höhepunkte nach ruhenden Bällen

Die Höhepunkte der Partie sind schnell aufgezählt – sie resultierten nahezu allesamt aus ruhenden Bällen. Zunächst verpasste Mats Hummels nach einer Ecke von Henrikh Mkhitaryan freistehend die Führung (7.). Zwei Minuten später zeigte dann Neven Subotic seinem Abwehrkollegen, wie man es richtig macht. Wieder war es Mkhitaryan, der eine Ecke in den Strafraum schlug. Wieder waren die Herthaner im Tiefschlag. Schon stand es 1:0 (9.). Auch die dritte Dortmunder Tormöglichkeit lief nach dem gleichen Schema ab, Subotic‘ Kopfball fehlte es in der 33. Minute aber an Druck, um Thomas Kraft im Berliner Tor ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Und die Hertha? Die stellte unter Beweis, warum sie noch um den Liga-Verbleib zittern muss. Zum schläfrigen Abwehrverhalten bei Standards gesellte sich eine extreme Harmlosigkeit in der Offensive. Nur einmal kamen die Berliner vor der Pause zum Schuss aufs Tor von Mitch Langerak, der erneut Roman Weidenfeller vertrat, doch Valentin Stockers Versuch segelte ins Fangnetz (39.). Die „alte Dame“ hatte ihr Gebiss in der Hauptstadt gelassen.

Nach dem Seitenwechsel blieb es bei der Überlegenheit des BVB, der früh auf 2:0 erhöhte. Nach schöner Vorarbeit von Mkhitaryan schlenzte Erik Durm den Ball ins lange Eck (47.). Es war der erste Pflichtspieltreffer für den Außenverteidiger im Signal Iduna Park – und einer, der den BVB wieder ein Stück näher an Europa heranrücken ließ.

Die Dortmunder spielten die beruhigende Führung nun locker herunter, verpassten es allerdings, bei den vereinzelten Kontergelegenheiten frühzeitig ein drittes Tor nachzulegen. Leisten konnte sich das der BVB, denn von Hertha ging bis zum Schlusspfiff nicht der Hauch einer Gefahr aus.

Dafür, dass den Zuschauer dennoch nicht langweilig wurde, sorgten die Ergebnisse von den anderen Plätzen. (Fast) alles lief für den BVB. Selbst die Augsburger Führung - immerhin ein Dortmunder Konkurrenz um die Europa-League-Plätze - wurde gefeiert, schließlich fiel das Tor gegen den FC Bayern. Es war ein Spieltag, wie ihn sich der BVB kaum schöner hätte ausmalen können.

 

 

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