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Verhandlungen in Dortmund: Aubameyang vor Wechsel

Schnelles Wiedersehen mit Mislintat

Der BVB kommt nicht zur Ruhe. Pierre-Emerick Aubameyang forciert seinen Wechsel zum FC Arsenal. Am Sonntag fanden die ersten Verhandlungen in Dortmund statt - mit einem alten Bekannten, aber noch ohne Ergebnis.

DORTMUND

, 21.01.2018 / Lesedauer: 4 min
Verhandlungen in Dortmund: Aubameyang vor Wechsel

Erwischt! Arsenal-Chefscout Sven Mislintat am Dortmund Airport. © Groeger

Am Sonntag war trainingsfrei bei Borussia Dortmund, in der Personalie Pierre-Emerick Aubameyang kehrt dennoch keine Ruhe ein. Am Mittag fand in Dortmund die erste Verhandlungsrunde mit Vertretern des FC Arsenal statt. Mit dabei auch Chefscout Sven Mislintat, der vor wenigen Wochen vom BVB zu den "Gunners" gewechselt ist.

Wechselperiode endet am 31. Januar

Vollzug, das bestätigte Mislintat, kann zehn Tage vor Ende der Wechselperiode aber (noch) nicht vermeldet werden. Am Nachmittag ging es für die Arsenal-Mitarbeiter vom Dortmund Airport zurück nach London.

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Rein zufällig parkte am Privat-Terminal eine der Nobelkarossen aus dem Fuhrpark des Stürmers aus Gabun. Ob der Torjäger in Richtung London davongeschwebt war, um persönlich beim FC Arsenal zu verhandeln oder aber vielleicht ja nur einen Friseurtermin hatte, ließ sich nicht klären.

Erste offizielle Anfrage am Samstag

Nachdem am Samstag eine erste offizielle Anfrage des FC Arsenal beim BVB eingegangen ist, geht es nur noch darum, den Transfer für alle Seiten zufriedenstellend abzuwickeln - auch wenn Michael Zorc auch am Sonntag auf Anfrage nicht ausschließen wollte, dass es für Aubameyang noch eine Rückkehr in den Kader geben könnte.

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BVB-Training in Brackel am 20. Januar

20.01.2018
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BVB-Training in Brackel am 20. Januar© Kirchner/Rehbein
BVB-Training in Brackel am 20. Januar© Kirchner/Rehbein
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BVB-Training in Brackel am 20. Januar© Kirchner/Rehbein
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BVB-Training in Brackel am 20. Januar© Kirchner/Rehbein
BVB-Training in Brackel am 20. Januar© Kirchner/Rehbein
BVB-Training in Brackel am 20. Januar© Kirchner/Rehbein
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BVB-Training in Brackel am 20. Januar© Kirchner/Rehbein
BVB-Training in Brackel am 20. Januar© Kirchner/Rehbein
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BVB-Training in Brackel am 20. Januar© Kirchner/Rehbein
BVB-Training in Brackel am 20. Januar© Kirchner/Rehbein
Schlagworte Borussia Dortmund, BVB

Dortmunds Sportdirektor hatte dem Stürmer, der nach den Eindrücken im Abschlusstraining von Peter Stöger kurzfristig noch aus dem Kader für die Berlin-Partie gestrichen worden war, in einem Interview mit "Eurosport" vor dem Anpfiff symbolisch noch einmal die Hand gereicht. Man plane weiter mit Aubameyang, erklärte Zorc.

Lange Nase gezeigt

Der Spieler antwortete zwei Stunden später mit einer dummdreist inszenierten Aktion. Es tauchten Bilder auf, die ihn während der BVB-Partie in einer Dortmunder Soccerhalle zeigten. Beim Spaßkick mit Freunden und Familienangehörigen, und zu allem Überfluss trug er auch noch ein Dembele-Trikot - der Spieler, der dem BVB im Sommer die lange Nase gezeigt hatte, um seinen Wechsel nach Barcelona zu forcieren.

Es war eine neuerliche Provokation, die Aubameyang dann am Wochenende mit einem Interview in der englischen "Sun" toppte, in dem er ein Loblied auf den FC Arsenal sang. "Spieler in meinem Alter haben in ihren Teenager-Jahren die beeindruckende Mannschaft bewundert, die Herr Wenger zusammengestellt hat", wird Aubameyang dort zitiert. Und: "Der FC Arsenal ist immer noch ein großer Klub."

"Dazu sage ich höchstens intern etwas"

Am Samstag hatte Aubameyang pünktlich am Training der Reservisten teilgenommen, war jedoch nach Ende der Einheit als Erster vom Gelände gerauscht. Sein Verhalten abseits des Platzes lässt keinen anderen Schluss zu, als ob da jemand mit Gewalt ein Ende der Zusammenarbeit mit seinem Arbeitgeber herbeiführen möchte.

Die neuerlichen Eskapaden des Stürmers mochten am Wochenende weder Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ("Dazu sage ich höchstens intern etwas") noch Sportdirektor Zorc kommentieren.

Batshuayi favorisiert Wechsel zum FC Sevilla

Der BVB braucht, das zeigte die Partie in Berlin schmerzlich, auch einen möglichst adäquaten Ersatz. "Die Abschluss-Kaltschnäuzigkeit hat uns gefehlt", gibt Zorc zu, nicht kommentieren mochte er ein mögliches "Verrechnungsgeschäft" für Aubameyangs mit Arsenals Angreifer Olivier Giroud.

Der ebenfalls ins BVB-Visier gerückte belgische Angreifer Michy Batshuayi vom FC Chelsea favorisiert nach Informationen dieser Redaktion weiter einen Wechsel zum FC Sevilla.

Stein kommt ins Rollen

Derweil steht in London der Wechsel von Alexis Sanchez zu Manchester United vor dem Abschluss. Im Gegenzug steht Henrikh Mkhitaryan kurz vor einem Wechsel zu den "Gunners". Beide Spieler absolvierten am Sonntag den Medizincheck. Damit wäre der Weg frei für Aubameyang.

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