Zum Start des Fanmarsches ist der Wall zwischen Stadtgarten und Ruhrallee gesperrt worden. © Kevin Kindel
Großeinsatz der Polizei

Video: Gesänge und Pyrotechnik bei Besiktas-Fanmarsch in Dortmund

Singend und trommelnd sind rund 350 Fußballfans von Besiktas Istanbul am Dienstag durch Dortmund gezogen. Die Polizei war auf einen deutlich größeren Andrang vorbereitet.

Die Polizei ist im Vorfeld auf einiges vorbereitet gewesen: Nachdem ein Monat zuvor mehrere Tausend Fans von Ajax Amsterdam durch Dortmund gezogen sind und teilweise massiv Pyrotechnik gezündet haben, hat man sich trotz der nun deutlich geringeren Zuschauerzahl ebenfalls auf einen Großeinsatz vorbereitet.

Rund 350 Besiktas-Fans unterwegs

Durch die aktuelle Corona-Lage durften am Dienstag (7.12.) nur 15.000 Menschen ins Stadion – und nur wenige sind zum eigens eingerichteten Fantreff auf dem Friedensplatz gekommen. Rund 350 Unterstützer von Besiktas Istanbul haben sich dort gesammelt. Ein Imbiss- und ein Getränkewagen standen bereit, genau wie Toiletten.

Am Nachmittag hat die Polizei bereits zahlreiche der rund 40 bereitgestellten Einsatzfahrzeuge vom Friedensplatz geschafft. Zwar ist auch am Dienstag ganz vereinzelt Pyrotechnik gezündet worden, die Lage war aber deutlich überschaubarer als Anfang November beim Gastspiel der Niederländer.

Gegen 18.15 Uhr ist die relativ kleine Gruppe dann mit einiger Polizei-Begleitung losgelaufen zum Stadion. Der Wall und die Ruhrallee sind dafür zeitweise gesperrt worden, ebenso wie die B1, weil die Gruppe Gegenstände von der Brücke auf sie hätte hinunterwerfen können.

Die Polizei hat bis zum Anpfiff des Spiels insgesamt zwölf Fälle von gezündeter Pyrotechnik verzeichnet. Sieben Tatverdächtige seien dazu identifiziert worden, berichtet Sprecher Peter Bandermann. In einem weiteren Fall ist Pyrotechnik bei einer Kontrolle vor dem Zünden sichergestellt worden.

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Redaktion Dortmund
Kevin Kindel, geboren 1991 in Dortmund, seit 2009 als Journalist tätig, hat in Bremen und in Schweden Journalistik und Kommunikation studiert.
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Kevin Kindel
Redakteur
Jahrgang 1993, Dortmunder Junge und Amateurhandballer mit großer Liebe für den Fußball und den Ruhrpott. Studium der Journalistik an der TU Dortmund, nach kurzer Zwischenstation beim Westfälischen Anzeiger in Hamm wieder zurück bei den Ruhr Nachrichten, seit 2020 BVB-Reporter.
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Marvin K. Hoffmann

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