Vier Stadien angefragt: Spielort weiter offen

BVB gegen Lotte

Das Rätselraten um den Ort und die Austragungszeit des Nachholspiels im DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen den Sportfreunden Lotte und Borussia Dortmund geht weiter. Wie Manfred Wilke, der Obmann des Drittligisten, gegenüber der "NOZ" bestätigte, habe Lotte bei vier Vereinen angefragt. In Terminnöte kommt der BVB aber unabhängig vom Spielort.

DORTMUND

, 02.03.2017, 18:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Vier Stadien angefragt: Spielort weiter offen

Sprtfreunde Lotte gegen BVB - die Spielabsage in Bildern.

Die Vereine, deren Stadien als Austragungsort in Frage kommen, sind Arminia Bielefeld, der VfL Bochum, der FC Schalke 04 und der VfL Osnabrück. Noch nicht vom Tisch ist außerdem die von Lotte favorisierte Lösung, im eigenen Frimo Stadion zu spielen. Eine Entscheidung wird für Freitag erwartet.

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Ebenfalls noch nicht offiziell bestätigt sind das Austragungsdatum am 14. März sowie die Anstoßzeit. Da am übernächsten Dienstag zwei Rückspiele im Champions-League-Achtelfinale (Anstoß: 20.45 Uhr) stattfinden, ist der Rechteinhaber Sky daran interessiert, die Nachholpartie im DFB-Pokal bereits um 18 Uhr anpfeifen zu lassen. Die Sportfreunde Lotte und die ebenfalls übertragende ARD präferieren eine Anstoßzeit um 20.45 Uhr.

Enger Terminplan

Die notwendige Verlegung des Pokalspiels in Lotte sorgt dafür, dass der BVB in den kommenden zwei Wochen gleich fünf Mal an den Ball muss, beginnend mit dem wichtigen Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr, Signal Iduna Park). Danach geht es dann Schlag auf Schlag: Benfica am kommenden Mittwoch, samstags in Berlin, dienstags gegen Lotte, freitags kommt Ingolstadt.

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Erholen können sich die meisten BVB-Profis in der dann 15-tägigen Länderspielpause allerdings kaum. Der mit Nationalspielern gespickte Kader der Borussia wird in Dortmund dann nur mit einer Rumpftruppe trainieren, die meisten sind mit ihren Auswahlen unterwegs. Der 14. März wäre für die zweite Auflage des Pokal-Viertelfinals gegen den Drittligisten der einzig planbare und machbare Termin.

April könnte noch intensiver werden

Überspringt Borussia Dortmund nämlich die Pokalhürde und erreicht das Halbfinale, übersteht der BVB auch das Achtelfinal-Rückspiel in der kommenden Woche gegen Benfica Lissabon, wartet dann im April eine noch größere Herausforderung auf die Profis: neun Spiele in 28 Tagen, vier Englische Wochen am Stück.

Gleich fünf Bundesliga-Partien sind im Kalender schon rot markiert. Für den BVB geht es dabei ausschließlich gegen Klubs, die in der Tabelle um die Europacup-Plätze kämpfen. Beginnend mit dem Revierderby am 1. April auf Schalke, über die Gastspiele bei Abonnement-Meister Bayern München (8. 4.) und bei Borussia Mönchengladbach (22.4.) sowie daheim gegen Eintracht Frankfurt (15.4.) und den 1. FC Köln (29.4.). Dazu kämen dann noch das Champions-League-Viertelfinale mit Hin- und Rückspiel (11./12. und 18./19. April) sowie der letzte Schritt auf dem Weg nach Berlin im Pokal-Halbfinale am 25. oder 26. April.

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