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Volles BVB-Programm für Alcacer - Haaland und Reus nehmen Fahrt auf

Trainingslager

Große Fortschritte bei den BVB-Sorgenkindern: Erling Haaland und Marco Reus sind zurück im Teamtraining. Paco Alcacer erhöht die Intensität. Es gibt aber auch eine schlechte Nachricht.

Marbella

, 09.01.2020, 13:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Volles BVB-Programm für Alcacer - Haaland und Reus nehmen Fahrt auf

Erling Haaland trainierte am Donnerstag erstmals mit dem Team. © Kirchner-Media

Der Weg zum Tor schien verbaut, also zog Erling Haaland nach seinem Sprint in vollem Tempo im Strafraum nochmal in die Mitte. Ballmitnahme mit rechts, Schussposition mit links. Dann zog er ab, doch Pustekuchen: Torhüter Luca Unbehaun versagte dem norwegischen Neuzugang von Borussia Dortmund ein Erfolgserlebnis.

BVB-Neuzugang Erling Haaland zeigt sein Können

Elf gegen elf auf großem Feld, bei diesem Teil des Programms im Winter-Trainingslager mischte Haaland genauso wie Jacob Bruun Larsen am Donnerstag erstmals richtig mit. In Ansätzen zeigte der neue Mittelstürmer auf seiner Position, was ihn auszeichnet. Ein Gespür für den Raum, hohes Tempo, Läufe in die Tiefe. Aber auch Ballbeherrschung und Kombinationen. Nur mit dem Abschluss passte es noch nicht.

Auch zwei andere Sorgenkinder, Marco Reus und Thorgan Hazard, nähern sich der vollen Belastbarkeit. Die beiden Offensivspieler wurden bei einem Spiel zehn gegen zehn ohne Tore der nächsten Probe unterzogen. Soweit zu hören war, gibt es bei den Rekonvaleszenten keine bedenklichen Reaktionen nach den Verletzungen.

Paco Alcacer befindet sich auf einem guten Weg

Das volle Programm über 75 Minuten absolvierte am Donnerstagmorgen Paco Alcacer. Er dürfte in einem der Testspiele am Samstag gegen Feyenoord Rotterdam oder Mainz 05 seine Spielminuten bekommen. Auch bei Hazard und Reus spricht viel für Wettkampfpraxis zumindest in Teilzeit.

Video
RN-Talk: So läuft das BVB-Trainingslager in Marbella

Einen kleinen Rückschlag musste Thomas Delaney hinnehmen. Beim ersten intensiven Training für ihn am Mittwoch, fast zwei Monate nach seinem doppelten Bänderriss, bekam er einen Schlag aufs Knie und musste am Donnerstag kürzertreten.

Brandt meint: „Der BVB ist in der Spur“

Auch wenn die Einheiten von außen betrachtet nicht immer mit voller Schärfe und Intensität durchgezogen werden, scheinen sie ihre Wirkung nicht zu verfehlen. „Wir trainieren sehr hart und sehr viel. Ich glaube, das muss man auch, aber das macht sich dann auch bemerkbar“, sagte Julian Brandt.

Volles BVB-Programm für Alcacer - Haaland und Reus nehmen Fahrt auf

Engagierter Einsatz im Training: Jadon Sancho (r.) und Leonardo Balerdi. © Kirchner-Media

Hilfreich sei, dass es keine weiteren Verletzten gebe. „Wir kommen gut durch. Gerade auch die Jungs, die angeschlagen waren, kommen ganz gut zurück.“ Brandt meint: „Wir sind in der Spur.“

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