Borussia Dortmund

Vom BVB zu Eintracht Frankfurt: Ansgar Knauff feiert Torpremiere bei Kantersieg

Im Winter wechselte Ansgar Knauff auf Leihbasis von Borussia Dortmund zu Eintracht Frankfurt. Dort spielt er regelmäßig – und trifft. Er selbst äußert sich zum Wechsel.
Ansgar Knauff feiert seinen ersten Treffer für Eintracht Frankfurt. © IMAGO/Contrast

Bei Borussia Dortmund ist Ansgar Knauff nicht über die Reservisten-Rolle hinausgekommen, in der Bundesliga kam der 20-Jährige gerade einmal auf fünf Kurzeinsätze, mehrheitlich lief er in der 3. Liga für die U23 auf. Im Winter wechselte der gebürtige Göttinger deshalb auf Leihbasis zu Eintracht Frankfurt – und hat dort in vier Spielen mehr Einsatzminuten gesammelt als beim BVB in der gesamten Hinrunde. Nun erzielte er beim Kantersieg gegen Hertha BSC seinen ersten Treffer.

BVB-Leihgabe Ansgar Knauff feiert in Frankfurt doppelte Premiere

Obwohl er für den BVB zweimal in der Champions League von Anfang an ran durfte, hatte Knauff in Dortmund vergeblich auf sein Startelf-Debüt in der Bundesliga gewartet. Bei der Frankfurter Eintracht ging das deutlich schneller, Trainer Oliver Glasner schenkte dem U21-Nationalspieler schon gegen Bayern München das Vertrauen, auch gegen die Hertha stand der Außenspieler in der ersten Elf, erzielte gleichzeitig auch noch seinen ersten Treffer für die Hessen.

Ansgar Knauff ist schnell angekommen in Frankfurt – genau so hatten sich das alle drei Parteien des Leihgeschäfts wohl auch vorgestellt. „Ansgar ist ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs, das schon viel mitbringt. Er ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, im Rahmen einer Leihe mehr Spielpraxis sammeln zu können“, erklärte BVB-Lizenspielerleiter Sebastian Kehl.

Ansgar Knauff: „Der BVB hat einen topbesetzten Kader“

Das unterstrich Knauff jetzt noch einmal in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau, nannte die Gründe, weshalb er sich für einen Wechsel an den Main entschieden hat. „Der BVB hat einen topbesetzten Kader mit Topspielern. Es ist da immer schwierig, in diesem großen, breiten Kader auf viel Spielzeit zu kommen.“ Wie schwer zeigen seine Statistiken: 132 Minuten stand er für die Profis von Borussia Dortmund in der Hinrunde nur auf dem Rasen.

Deutlich häufiger kam er in der U23 des BVB zum Einsatz. Für Knauff war das prinzipiell kein Problem. „Man muss jede Situation annehmen, nicht lamentieren oder lange darüber nachdenken, wenn man statt Bundesliga in der Dritten Liga spielt“, sagt der 20-Jährige. Allerdings sei es „schon eine Umstellung“, eben noch Bundesliga oder Champions League zu spielen und dann wieder in die Regionalliga oder 3. Liga zu müssen.

Kehrt Ansgar Knauff nach dem Leihende 2023 zum BVB zurück?

Seine ersten Einsätze bei den Profis von Borussia Dortmund wird Knauff dennoch nie vergessen. „Im ersten Moment ist man aufgeregt, kann es schwer einordnen, aber es ist schon eine geile Zeit und einfach schön, weil es das ist, wovon man als Kind immer geträumt hat“, erinnerte sich der Offensivmann. Und sollte er in Frankfurt so weiter machen, dürften nach dem Leihende 2023 sicherlich noch ein paar Spiele beim BVB dazukommen.

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