Warschaus Fans müssen draußen bleiben

UEFA bestraft BVB-Gegner hart

Der europäische Fußballverband UEFA hat Legia Warschau wegen Fan-Ausschreitungen beim Champions-League-Spiel gegen Borussia Dortmund bestraft. Das nächste Königsklassen-Heimspiel des Klubs am 2. November gegen Real Madrid soll in Warschau vor leeren Tribünen stattfinden. Zudem sind beide Vereine zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

WARSCHAU

29.09.2016, 14:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Warschaus Fans müssen draußen bleiben

Auch für das Abbrennen von Pyrotechnik wurde Legia von der Uefa bestraft.

Legia kündigte an, gegen die Entscheidung der UEFA-Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission Berufung einzulegen. Gegen den Verein wurde außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 80.000 Euro verhängt. Auch gegen Borussia Dortmund hatte die Uefa am Tag nach der Partie Ermittlungen eingeleitet, weil die Fans der Dortmunder Pyrotechnik abgebrannt und Gegenstände auf das Feld geworfen hatten. Der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission verurteile die Westfalen zu einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro, der Klub verzichtete auf eine Berufung.

Zahlreiche Vergehen

Hintergrund sind die unrühmlichen Vorkommnisse beim Spiel in der polnischen Hauptstadt vor knapp zwei Wochen, das der BVB mit 6:0 gewonnen hatte. Legia-Fans hatten nicht nur beleidigende und anzügliche Gesänge angestimmt, sondern auch „Juden Juden Borussia“ skandiert. Vor allem die antisemitischen Ausrufe der Legia-Fans dürften zu der harten Strafe geführt haben.

Zudem hatten Ultras des polnischen Meisters versucht, den Block mit Dortmunder Zuschauern zu stürmen. Die UEFA warf Legia außerdem das Abbrennen von Pyrotechnik, Werfen von Gegenständen, rassistisches Verhalten und unzureichende Organisation vor.

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