Was gut lief und wo noch Optimierungsbedarf ist

Bundesligastart des BVB

Sieben Wochen Vorbereitung standen am Samstag auf dem Prüfstand: Erst das erste Bundesliga-Spiel brachte Borussia Dortmund echte verwertbare Erkenntnisse über den eigenen Leistungsstand und Fortschritt bei der Bewältigung des großen Umbruchs. Wir beleuchten, was beim knappen 2:1-Sieg gegen den FSV Mainz 05 schon gut lief, und wo es auf der anderen Seite noch Probleme gab.

DORTMUND

, 30.08.2016, 06:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Was gut lief und wo noch Optimierungsbedarf ist

Bilder des Bundesliga-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05.

Was schon gut lief:

Das Torwart-Spiel: Roman Bürki ist fester Bestandteil des Dortmunder Aufbaus. Im Supercup war das besonders auffällig, doch auch in der Partie gegen Mainz kam der Schweizer auf 44 Ballkontakte – 18 mehr als Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang. 36 Pässe spielte er nach vorne, nur sechs kamen nicht an. Seine starken Reflexe auf der Linie wies er bei den Schüssen von Frei und Onisiwo nach.

Eins-gegen-Eins über die Außenpositionen: Joachim Löw hat ihn vermisst bei der EM: den Dribbler, der mit erfolgreichen Eins-gegen-Eins-Aktionen dichte Abwehrreihen aufbrechen kann. In Ousmane Dembélé und André Schürrle hatte der BVB gleich zwei in der Startelf. Dembélés Turbo-Antritt konnte kein Mainzer folgen, nur an der Genauigkeit seiner Flanken muss der junge Franzose noch arbeiten. Schürrle spielt mit mehr Umsicht und Geduld, kommt dadurch aber deutlich häufiger selbst in Abschluss-Positionen – sieben Torschüsse und seine zwei Assists belegen das.

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Bundesliga, 1. Spieltag: BVB - FSV Mainz 05 2:1 (1:0)

Bilder des Bundesliga-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05.
27.08.2016
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Bilder des Bundesliga-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem FSV Mainz 05.© Foto: dpa
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Zwei für Hummels‘ Job: Die Qualitäten im Spielaufbau nach dem Weggang von Mats Hummels auf mehrere Schultern zu verteilen, war das Ziel. Sein Ersatz, Marc Bartra, feierte ein grundsolides Bundesliga-Debüt. 114 Pässe spielte er, 89 Prozent (101) kamen an. Deutlich stärker in der Verantwortung ist künftig wohl der Grieche Sokratis, der mehr in den Aufbau eingebunden ist. Er brachte von seinen 123 Pässen 114 an den Mann – starke 93 Prozent.

Wo es noch haperte:

Aubameyang stärker einbinden: Nur 26 Ballkontakte zählten die Statistiker für den Gabuner: Die Dribbelstärke auf Außen ging ein wenig zu Lasten des Torjägers, der seine eigentliche Aufgabe aber glanzvoll erfüllte.

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Abstände in der Kette: Zwischen Marc Bartra und Marcel Schmelzer klaffte einige Male ein zu großes Loch, in das die Mainzer gefährlich hineinstoßen konnten – an solchen Punkten wird deutlich, warum ein Umbruch auch Zeit braucht.

Absicherung der Außen: Vor allem Felix Passlack rechts hätte sich ein wenig mehr Unterstütuzng gewünscht. Er wurde von Dembélé bisweilen alleingelassen, trat daher selbst offensiv kaum in Erscheinung und geriet in der Defensive einige Male in Bedrängnis.

Dembélés Einzelaktionen: Einen Solisten braucht diese Mannschaft nicht. Der Neuzugang überzog in dem Willen, für besondere Momente zu sorgen. Die richtige Balance zwischen Risiko und Vernunft muss er noch lernen. 

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