Watzke: "Tuchel soll eigene Akzente setzen"

BVB-Boss nach Trainer-Kritik

Die Wutrede von BVB-Trainer Thomas Tuchel nach der 1:2-Niederlage in Frankfurt hat für viel Aufsehen gesorgt. Jetzt hat sich Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in einem Interview auf der Vereinshomepage erstmals dazu geäußert.

DORTMUND

, 30.11.2016, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Wem, wenn nicht Thomas Tuchel, soll es zustehen, die Leistung und die Herangehensweise der Spieler zu kritisieren?“, sagte Watzke in dem vom BVB arrangierten Interview auf der vereinseigenen Internetseite. Tuchel sei nach der Pleite in Frankfurt enttäuscht gewesen. „Und diese Enttäuschung zeigt ja schon, wie sehr er sich mit seiner Aufgabe identifiziert und wie sehr er sich – wie wir alle – einen weiteren Sieg gewünscht hätte.“

Zum Schweigen der gesamten BVB-Führungsriege im Nachhinein erklärte Watzke: „Es ist aber nicht unsere Aufgabe, die Kritik des Trainers in der Öffentlichkeit zu kommentieren. Thomas soll seine eigenen Akzente setzen.“

Wechselhafte Leistungen

Für die wechselhaften Leistungen seiner Mannschaft hat Watzke zum Teil Verständnis: „Wenn dir im Herbst massenweise Spieler wegbrechen, die sich als Korsettstangen fest etabliert hatten oder als Neuzugängen andeuteten, zu solchen werden zu können, dann ist das – insbesondere vor dem Hintergrund unseres Umbruchs im Sommer mit 13 Transfers und einer Verjüngung des Kaders – nur schwer zu kompensieren.“

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