Weigl schwach - "Auba" und Hummels überzeugen

BVB-Einzelkritik

Es war ein hartes Stück Arbeit, dass die Dortmunder gegen den FC Ingolstadt abliefern mussten. Am Ende aber stand ein 2:0-Sieg durch zwei späte Tore von Pierre-Emerick Aubameyang. Die Borussen in der Einzelkritik.

DORTMUND

, 30.01.2016, 17:29 Uhr / Lesedauer: 3 min
Weigl schwach - "Auba" und Hummels überzeugen

Mats Hummels - hier zwar am Boden - war aber gegen Ingolstadt einer der stärksten Borussen.

Roman Bürki: Es gibt angenehmere Dinge, als bei sechs Grad und Dauerregen im Tor zu stehen. Ob es an den kalten Knochen lag, dass er nach 30 Minuten zum wiederholten Male in dieser Saison Schwierigkeiten beim Herauslaufen hatte? Der Schweizer konnte sich jedenfalls bei Piszczek und Hummels bedanken, dass sein Fehler von Lezcano nicht bestraft wurde (30.). Und auch bei Hummels‘ missglückter Rückgabe profitierte er von der Foul-Entscheidung Winkmanns (66.). Note: 4,0

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Bundesliga, 19. Spieltag: BVB - FC Ingolstadt 04 2:0 (0:0)

Hier gibt´s die Bilder zur Partie BVB gegen den FC Ingolstadt 04.
30.01.2016
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Bilder der Partie Dortmund gegen Ingolstadt.© Foto: DeFodi
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Bilder der Partie Dortmund gegen Ingolstadt.© Foto: dpa
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Eine Szene aus der Heimspiel-Partie von Borussia Dortmund gegen den FC Ingolstadt.© Bernd Thissen (dpa)
"Wenn ich Tore schieße, dann kommen die Emotionen raus", sagt Pierre-Emerick Aubameyang. Auch gegen Ingolstadt zeigte er wieder seinen Salto.© Foto: dpa
Per Kopf und aus Abseitsposition erzielte Pierre-Emerick Aubameyang den Treffer zum 1:0. Knapp zehn Minuten später legte er noch ein Tor nach.© Foto: dpa
Ingolstadts Torhüter Ramazan Özcan reklamiert nach dem 1:0 beim Linienrichter auf Abseits.© Foto: dpa
Mats Hummels - hier zwar am Boden - war aber gegen Ingolstadt einer der stärksten Borussen.© Foto: dpa

Lukasz Piszczek: Der Pole hat sich seinen Platz auf der rechten Abwehrseite zurückerobert. Warum das so ist, bewies er gegen Ingolstadt in zwei Schlüsselszenen. Defensiv war er auf dem Posten, als er Lezcanos Ball von der Linie köpfte und sein Team somit vor dem Rückstand bewahrte (30.). Offensiv glänzte er als Vorbereiter von Aubameyangs 1:0 (77.). Note: 3,0

Sokratis: Der resolute Grieche zeigte sich gegen den FCI gewohnt robust im Zweikampf, verschlief nach Özcans langem Ball allerdings, aufzurücken und ermöglichte dem Aufsteiger so die beste Chance des ersten Durchgangs. Ansonsten fiel er nur noch durch einen Sololauf auf, bei er erst energisch nach vorne lief, um dann genauso energisch wieder den Rückwärtsgang mit dem Ball einzulegen. Note: 3,5

Mats Hummels: Nach seinem Topspiel in Gladbach wusste der BVB-Kapitän auch gegen Ingolstadt über weite Strecken zu überzeugen. Cool blockte er zunächst Lezcano ab (12.), dann legte er mit der Routine eines Weltmeisters seine Hand exakt so lange auf den Arm des Stürmers, dass es noch kein Foul war (30.). Nach 66 Minuten eiferte er dann Gladbachs Christoph Kramer nach und schoss aus 30 Metern ins eigene Tor – und hatte richtig viel Glück, dass Schiedsrichter Winkmann auf Stürmerfoul entschied. Note: 2,5

Erik Durm: Zum ersten Mal seit dem DFB-Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg im Mai 2015 stand der Weltmeister mal wieder in der BVB-Startelf. War er in Gladbach noch offensiv eingesetzt worden, startete er diesmal auf der Linksverteidiger-Position. Dort löste er seine Aufgabe ordentlich, ohne besonders negativ oder positiv aufzufallen. Daran änderte auch sein Sprint neun Minute vor dem Ende nichts. Note: 3,5

Matthias Ginter: Der Nationalspieler erlebte eine grandiose Hinrunde als Rechtsverteidiger, muss jetzt allerdings verstärkt im Mittelfeld ran. Dass ihm dafür die nötige Kreativität fehlt, offenbarte sich gegen Ingolstadt. Er konnte Gündogan, dessen Position er übernommen hatte, in keiner Weise adäquat ersetzen. Note: 4,5

Julian Weigl: Es war nicht der Tag des Dortmunder Sechsers, der ohne kreativen Nebenmann seine Probleme im Spielaufbau hatte. Gefühlt spielte der 20-Jährige allein in den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte so viele Fehlpässe wie zuvor in allen Saisonspielen zusammen nicht. Er wurde folgerichtig früh erlöst (55.). Note: 5,0

Shinji Kagawa: Der Japaner ersetzte den in Gladbach schwächelnden Castro in der Startelf, Akzente konnte er aus dem Mittelfeld heraus allerdings nicht setzen. Genau wie seine Nebenmänner Ginter und Weigl hatte auch er arge Probleme mit den aggressiven Ingolstädtern. Nach 55 Minuten tauschte Tuchel deshalb zurück. Kagawa ging, Castro kam. Note: 4,5

Adrian Ramos: Eigentlich ist Ramos ein klassischer Neuner, das musste auch Thomas Tuchel im Wintertrainingslager in Dubai zugeben. Doch weil beim BVB dort Aubameyang gesetzt ist, feierte der Kolumbianer seine Startelfpremiere in dieser Saison auf dem rechten Flügel. Es war ein engagierter, aber unglücklicher Auftritt von Ramos, der bei seiner besten Chance neben das leere Tor köpfte (35.). Der Ball war allerdings auch schwer zu nehmen. Note: 4,5

Pierre-Emerick Aubameyang: Vor der Partie wurde der Gabuner vom BVB offiziell zu seiner Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahres beglückwünscht. Lange sah es so aus, als könne er sich nach dem Spiel keine Glückwünsche zu einer guten Leistung abholen. Denn wie schon gegen Gladbach agierte er zunächst glücklos. Bei seiner besten Chance in der ersten Hälfte bekam er trotz einer artistischen Einlage den Ball nicht an Öckan vorbei (35.). Dann erlöste er sein Team doch noch, als er nach 77 Minuten - und in ungeahndeter Abseitsposition - die Kugel per Kopf über die Linie drückte. Legte wenig später das entscheidende 2:0 nach (86.). Note: 2,5

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Henrikh Mkhitaryan: Der Armenier spielt seine bislang stärkste Saison, das bewahrt ihn allerdings nicht vor schwächeren Auftritten wie gegen Ingolstadt. Ihm fehlte die Unterstützung durch die erkrankten Reus und Gündogan merklich. Nur bei Standards blitzte seine Torgefahr auf. Note: 4,0

Moritz Leitner: Zum ersten Mal seit 994 kam der Mittelfeldspieler gegen Ingolstadt mal wieder zu einem Bundesliga-Spiel für den BVB. Es war der Lohn für eine gute Wintervorbereitung und seinen beharrlichen Trainingseinsatz in der Hinrunde. Allerdings agierte er zuweilen etwas fahrig. Note: 3,5

Gonzalo Castro: Gegen Gladbach zählte er trotz starker Vorbereitung zu den schwächsten Borussen. Und auch gegen Ingolstadt konnte er nach seiner Einwechslung zunächst nicht überzeugen. Dann legte er Aubameyang den zweiten Treffer auf (86.). Note: 3,0

Christian Pulisic: Der BVB-Debütant ist der jüngste Spieler, der in dieser Saison bislang zum Einsatz kam. Und er machte seine Sache richtig gut. Gleich dreimal setzte er sich stark auf seiner Seite durch. Da er spät kam, bleibt er ohne Note

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