Weigl ungewohnt unsicher - Bartras unfassbarer Aussetzer

BVB-Einzelkritik

Vor der Pause ordentlich, nach dem Seitenwechsel komplett enttäuschend: Weil Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart in Durchgang zwei nicht mehr dagegenhält, geht die Niederlage in Ordnung. Die BVB-Spieler in der Einzelkritik.

STUTTGART

, 17.11.2017 / Lesedauer: 4 min
Weigl ungewohnt unsicher - Bartras unfassbarer Aussetzer

Viele Fehler gegen Stuttgart: BVB-Sechser Julian Weigl (l.). © imago/Thomas Bielefeld

Roman Bürki: Fußball spielen kann er ja sehr gut, aber diesen „Rückpass“ von Bartra vermochte auch er nicht zu entschärfen - 0:1 (5.). Warum hat da die Kommunikation nicht funktioniert? Das war der einzige Torschuss für den VfB vor der Pause, der nächste Versuch saß auch: Beim Abschluss von Josip Brekalo war ihm die Sicht verdeckt, der Ball flutschte unglücklich durch die Hosenträger (51.). Note: 4,0


Jeremy Toljan:
Der viel gescholtene Neuzugang erhielt hinten rechts die nächste Chance und machte von Beginn an einen stabileren Eindruck. Bekam viel Raum und nutzte das mehrfach zu Vorstößen. Note: 3,0


Sokratis:
Manchmal sind es die besseren Abende, wenn der griechische Abwehrkoloss nicht auffällt. Er konnte eine tadellose Zweikampfquote vorweisen und bekam früh viel Unterstützung im Spielaufbau. Mit Beschwerden im Rumpf blieb er zur Pause in der Kabine. Note: 3,0


Marc Bartra: Von seinem unfasbaren Aussetzer vor dem 0:1, als er Bürki eher abschoss als den Ball zu passen, wird er schlecht geträumt haben. Nach diesem Patzer wirkte er verunsichert, ging im Zweifel auf Nummer sicher. Glänzende Grätsche in höchster Not gegen Asano (64.). Note: 4,5


Marcel Schmelzer: Stuttgarts Andreas Beck machte über seine Seite gezielt viel Druck, manchmal auch mit überharten Mitteln. Der BVB-Kapitän hatte defensiv die Lage meistens im Griff, nach vorne ging aber zu wenig. Note: 4,0

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Bundesliga, 12. Spieltag: VfB Stuttgart - BVB 2:1 (1:1)

17.11.2017
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund. © dpa
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund. © dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund. © dpa

Mario Götze: Entzog sich der intensiven Betreuung von Santiago Ascacibar und kurbelte das Kombinationsspiel immer wieder an. Unbedrängt zielte er von der Strafraumkante auf VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler (35.). Kein Zufall dann, dass er den Strafstoß herausholte, als Benjamin Pavard seine Vorlage mit dem Ellenbogen ablenkte (45.). In Hälfte zwei kein Faktor mehr. Note: 3,5


Julian Weigl: Der Sechser bekam auf seiner Position den Vorzug vor Nuri Sahin, ist aber in dieser Saison weitgehend von der Rolle. Ungewohnt unsicher im Passspiel, ließ er sich immer wieder überlaufen. Note: 4,5


Shinji Kagawa: Mit der direkten Bewachung durch die Stuttgarter tat er sich eine halbe Stunde lang schwer, dann fand er etwas besser in die Partie. Konnte aber nicht überzeugen und musste nach gut einer Stunde runter vom Platz. Note: 4,0


Andrey Yarmolenko: Ganz viel Einsatz und Drang, viel zu wenig Effektivität. Es fehlten viele Kleinigkeiten. Korrekt, dass Schiri Frank Willenborg seinen Treffer wegen des vorherigen Handspiels nicht anerkannte (71.). Note: 4,5

Andre Schürrle: Erstmals in dieser Bundesliga-Saison stand der Nationalspieler in der Startelf. Mit drei Abschlüssen (3., 8., 13.) führte er sich gut ein, war einsatzfreudig. Ohne Spielpraxis an den Elfmeterpunkt zu treten, zeugt von Mut - der Schuss selber war mies (45.). Baute merklich ab, hatte das 2:2 auf dem Fuß (73.). Note: 4,0


Maximilian Philipp:
Ob er auch gespielt hätte, wenn sich Christian Pulisic (muskuläre Probleme) nicht verletzt abgemeldet hätte? Egal, bei seinem 1:1 demonstrierte er seine einwandfreie Schusstechnik und erzielte seinen sechsten Saisontreffer (45.). Darüber hinaus blass. Note: 4,0


Dan-Axel Zagadou:
Beim 1:2 ist er an der Mittellinie der letzte Dortmunder Defensivspieler, den enteilten Brekalo konnte er nicht stoppen. Ansonsten in Ordnung. Note: 4,0

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