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Zäher BVB-Sieg gegen Zenit: „Geht nicht in die Fußballgeschichte ein“

Borussia Dortmund

Borussia Dortmund gewinnt gegen Zenit St. Petersburg mit „viel Geduld“. Nicht nur BVB-Stürmer Erling Haaland ist froh über den „wichtigen Sieg“. Die Stimmen zum Spiel.

Dortmund

, 28.10.2020, 23:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Stürmer Erling Haaland (r.) bejubelt seinn Treffer zum 2:0.

BVB-Stürmer Erling Haaland (r.) bejubelt seinn Treffer zum 2:0. © dpa

Es waren zähe 90 Minuten, die der BVB gegen Zenit St. Petersburg erlebte. Erst ein verwandelter Elfmeter von Jadon Sancho nach einem Foul am eingewechselten Thorgan Hazard brachte den BVB in der 79. Minute auf die Siegerstraße. Erling Haaland sorgte in der Nachspielzeit für den 2:0-Endstand. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel:


Lucien Favre (BVB-Trainer): „Du musst clever spielen. Es waren zwei Busse vor dem gegnerischen Tor geparkt mit einem 4-1-4-1-System. Es war sehr schwer, ein Tor zu machen. Man muss aber auch geduldig sein, um sich keinen Konter zu fangen. Man muss weiter vernünftig spielen und darf das Verteidigen nicht vergessen. Der Gegner stand sehr tief - wir müssen mit dem Ball schneller und intelligenter spielen. Ich war selbst Mittelfeldspieler und weiß, wie es geht. Aber wir haben es ja geschafft und mit 2:0 gewonnen. Das war unser Job und wir haben unseren Job gemacht.“

Manuel Akanji (BVB-Abwehrspieler): „Wir brauchten sehr viel Geduld heute und zum Glück haben wir uns auch belohnt mit den drei Punkten. Wir mussten gewinnen nach der Niederlage im ersten Spiel. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und das wird auch von uns erwartet. Es ist kein Druck, sondern unser Ansporn. Wir haben nicht aufgegeben und sind immer wieder angelaufen. Wir haben aber auch zu oft klein-klein gespielt und der letzte Pass ist oft nicht angekommen.“

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Michael Zorc (BVB-Sportdirektor): „Die Erleichterung ist groß. Wir sind froh und zufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben. Man hat gemerkt, das war nicht so leicht. Es war Druck auf dem Kessel wegen der Niederlage in Rom - und Zenit hat zwei Busse vor dem Tor geparkt. Wir haben zu viel durch die Mitte gespielt und die Außenpositionen vernachlässigt. Dann braucht es einen Elfmeter und der war berechtigt. Wir haben aber auch keinen Torschluss zugelassen und das ist gut. Ich weiß ja, dass wir in der zweiten Halbzeit noch immer nachlegen können. Das wird nicht in die Fußballgeschichte eingehen, aber die drei Punkte nehmen wir gerne.“

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Erling Haaland (BVB-Stürmer): „Wir hatten oft den Ball und mussten schnellen Fußball spielen. Wir wussten, dass unsere Chancen kommen werden. Es war schwierig. Am Ende steht der Sieg und wir haben drei wichtige Punkte. Wir waren geduldig - Zenit hat auch gut gespielt. Es war ein wichtiger Sieg.“

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