Zorc hofft auf „Top-Leistung“ des BVB - Favre bangt vor Auftakt um Duo

Borussia Dortmund

Die Bundesliga meldet sich zurück - der BVB startet mit dem Topspiel gegen Gladbach. Michael Zorc ist voller Vorfreude und hofft auf eine „Top-Leistung“. Personell gibt es zwei Fragezeichen.

Dortmund

, 17.09.2020, 15:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

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BVB-Trainer Lucien Favre: "Bellingham ist hervorragend"

85 Tage nach dem letzten Ballwechsel der zerklüfteten Saison 2019/20 geht es am Samstag im Signal Iduna Park endlich wieder zum Bundesliga-Punkte. Und, was lange nur die größten Optimisten geglaubt hatten: Das erste Bundesliga-Spiel der neuen Saison darf sogar vor Zuschauern ausgetragen werden.

BVB-Trainer Favre bescheinigt Favre eine sehr gute Entwicklung

Beim BVB ist daher die Vorfreude auf die Partie gegen Borussia Mönchengladbach immens. „Wir haben bei unseren Testspielen in Österreich gemerkt, dass es etwas ganz anderes ist, wenn Fans im Stadion sind“, meint Sportdirektor Michael Zorc. „Selbst wenn es damals nur 1250 waren.“ Die erlaubte Kapazität im Dortmunder Stadion ist ungleich größer, das Stadion allerdings auch. Doch immerhin 10.000 Fans werden über ein Losverfahren ein Ticket bekommen und nach mehr als einem halben Jahr endlich wieder ein Fußballspiel von Borussia Dortmund live im Stadion erleben dürfen.

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Der Auftakt hat es gleich in sich für die Borussia, die mit ihrem Respekt vor der Stärke der anderen Borussia gar nicht hinterm Berg halten will. „Es ist kein Zufall, dass sie sich für die Champions League qualifiziert haben“, sagt Trainer Lucien Favre. Der Schweizer bescheinigt seiner ehemaligen Mannschaft „eine sehr gute Entwicklung.“ Sportdirektor Zorc weiß, „dass nach unserem guten Pflichtspielstart am Samstag dann doch eine ganz andere Herausforderung auf uns wartet.“ Der BVB benötige „eine Top-Leistung“.

BVB gegen Gladbach: Bürki und Guerreiro weiterhin fraglich

Wie immer herrscht nach einer Vorbereitung, „die ja immer wie Trockenschwimmen ist“ (Zorc) eine Ungewissheit über die aktuelle Verfassung. In den Testspielen gab es auch Ausschläge nach unten, die niemand überbewerten wollte, zuletzt zeigte die Kurve wieder deutlich nach oben. Wobei ein Pokalerfolg gegen einen Drittligisten, der mehr als eine Hälfte lang in Unterzahl agieren musste, sicher nicht zu hoch gehängt werden sollte. „In den Testspielen gibt es nichts zu gewinnen“, sagt auch Zorc, „aber unser Pflichtspielstart hat mir durchgängig gut gefallen.“

Favre vermied am Donnerstag klare Aussagen zu den drängendsten Personalien. Die Frage, ob Roman Bürki nach überstandenen Hüftproblemen einsatzfähig sei, blieb ebenso unbeantwortet wie die nach der Verfassung von Raphael Guerreiro. Kann der Portugiese nicht spielen, dürfte erneut Thorgan Hazard auf der linken Außenbahn starten. Deutlich mehr als in Duisburg dürfte der Belgier am Samstag auch in der Defensive gefordert sein. Weitergehende Änderungen sind nicht zwingend zu erwarten. Mit Marco Reus, ließ sich Favre noch entlocken, müsse man angesichts seiner langen Ausfallzeit weiter behutsam umgehen. Gut möglich also, dass der Kapitän erneut von der Bank kommen wird.

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