Zorc-Nachfolger in spe: Sebastian Kehl verlängert beim BVB bis 2022

Borussia Dortmund

Borussia Dortmund macht die zu erwartende Vertragsverlängerung mit Lizenzspielleiter Sebastian Kehl offiziell. Der 40-Jährige verfolgt beim BVB einen klaren Plan.

Dortmund

, 12.10.2020, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sebastian Kehl hat seinen Vertrag beim BVB bis 2022 verlängert.

Sebastian Kehl hat seinen Vertrag beim BVB bis 2022 verlängert. © imago / Witters

Die Schwarzgelben vermeldeten am Montagnachmittag, was Sebastian Kehl bereits vor einigen Wochen beim BVB-Talk der Ruhr Nachrichten und Radio 91.2 bestätigt hatte: Der Ur-Borusse verlängert seinen Vertrag als Leiter der Lizenzspielerabteilung um ein Jahr bis zum 30. Juni 2022.

BVB-Sportdirektor Zorc über Kehl: „Wir schätzen seine Arbeit“

„Wir sind sehr zufrieden mit Sebastian und werden ihn ab sofort noch enger in alle sportlichen Entscheidungsprozesse einbeziehen“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Kehl arbeitet beim BVB eng mit Sportdirektor Michael Zorc zusammen, der die Vertragsverlängerung als „folgerichtig“ bezeichnet. „Wir schätzen seine Arbeit.“

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Sebastian Kehl hat für seine Zukunft bei Borussia Dortmund klare Vorstellungen: „Die Verantwortung in diesem Klub ist sehr groß. Ich habe keine Probleme damit, Entscheidungen zu fällen“, erklärte er vor einigen Wochen gegenüber den Ruhr Nachrichten. Kehl soll in den kommenden zwei Jahren als Zorc-Nachfolger (Vertrag ebenfalls bis 2022) aufgebaut werden.

Sebastian Kehl wechselte 2002 vom SC Freiburg zum BVB

„Ich möchte mich für das Vertrauen des Klubs in meine Person bedanken“, wird Kehl in der Pressemitteilung des Vereins zitiert. „Das ist ein wichtiges, positives Signal für mich. Ich bin froh, dass unsere gemeinsame sportlich-strategische Ausrichtung bis 2022 nun steht. Trotz erschwerter Bedingungen inmitten der Pandemie bereitet es mir nach wie vor jeden Tag große Freude, am Erfolg von Borussia Dortmund zu arbeiten.“

Kehl wechselte im Januar 2002 vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund und trug das BVB-Trikot bei zum Ende seiner Profikarriere im Sommer 2015. Mit den Borussen wurde er dreimal Deutscher Meister (2002, 2011, 2011) sowie Pokalsieger (2012). Seit Beginn der Saison 18/19 fungiert Kehl als Leiter der Lizenzspielerabteilung.

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