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Zorc warnt vor Gegner Malaga

Champions League

Als Borussia Dortmund letztmals ein Viertelfinale in der Champions League spielen durfte, war Mario Götze (20) ein fünfjähriger Steppke mit großen Fußballträumen. Das war im April 1998. Am Mittwoch Abend (20.45 Uhr, ZDF) ist Götze mittendrin im großen Spektakel.

MALAGA

von Dirk Krampe

, 02.04.2013, 20:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
In Malaga gefordert: BVB-Trainer Jürgen Klopp und Stürmer Robert Lewandowski.

In Malaga gefordert: BVB-Trainer Jürgen Klopp und Stürmer Robert Lewandowski.

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Die Leistungsträger von Malaga

Der BVB steht im Viertelfinale: Dort müssen die Borussen gegen Malaga ran. Sehen Sie hier die Leistungsträger des spanischen Klubs.
02.04.2013
/
Malaga-Trainer Manuel Pellegrini durchlebt eine durchwachsene Ligasaison, schaffte aber den historisch ersten Viertelfinaleinzug mit seinem Team.© Foto: dpa
Malagas Defensivmann Martin Demichelis ist hierzulande ein Altbekannter: er spielte jahrelang beim FC Bayern und will dem BVB den Zahn ziehen.© Foto: dpa
Malaga-Stürmer Javier Saviola traf bisher erst einmal, will die Anzahl gegen den BVB aber nach oben schrauben.© Foto: dpa
Jeremy Toulalan will gegen den BVB keinen Grund zum Meckern haben.© Foto: dpa
Hier setzt sich Malagas Joaquin (r.) durch. Gleiches will der Mittelfeldstar mit bisher zwei Pokaltoren auch gegen Dortmund erreichen.© Foto: dpa
Malagas brasilianischer Mittelfeldstar Julio Baptista (r.) spielt in den Planungen von Coach Manuel Pellegrini auch gegen Dortmund eine wichtige Rolle.© Foto: dpa
Malagas Mittelfeldspieler Francisco Roman Alracon 'Isco' ist aktuell mit drei Toren bester FC-Schütze im Pokal. Zuletzt traf er auch beim wichtigen 2:0 über den FC Porto, das den Viertelfinaleinzug bedeutete.© Foto: dpa
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Dortmunds Linksverteidiger Marcel Schmelzer plagt sich vor dem heißen Duell in Andalusien mit ganz anderen Sorgen als sein Sportdirektor. Schmelzer hat nach seinem schmerzhaften Zusammentreffen mit dem linken Fuß von Stuttgarts Martin Harnik, der ihm am Samstag die Nase brach, noch nicht einmal trainiert. Die Spezialmaske zum Schutz seiner Nase kam am Dienstagabend beim Kennenlernen des 28 963 Zuschauer fassenden Stadions erstmals zum Einsatz und soll am Mittwochmorgen beim „Anschwitzen“ nochmals getestet werden.

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Schmelzer will unbedingt spielen. „Zur Not auch ohne Maske, was aber wenig vernünftig wäre“, meint sein Trainer, Jürgen Klopp. „Aber die Maske ist angepasst. Wir gehen davon aus, dass es geht.“ Auch der Nationalspieler zeigte sich optimistisch: „Ich habe keine Schmerzen, aber ich muss abwarten, wie die Nase auf die normalen Erschütterungen, die beim Laufen und Springen entstehen, reagiert.“ Mit Harnik hatte Schmelzer nach dem beinharten Liga-Duell derweil telefonischen Kontakt – die Sache ist geklärt.

Offen bis zum Anpfiff blieb am Dienstag, ob Klopp im Estadio „La Rosaleda“ (der Rosengarten) wieder auf den in Stuttgart fehlenden Jakub Blaszczykowski (Adduktorenzerrung) zurückgreifen kann. „Er hat ein gutes Gefühl, aber er hat noch nicht 100 Prozent trainiert“, erklärte Klopp. „Kuba“ ist der größte Wackelkandidat nach einer Partie in Stuttgart, die kaum ein Profi ohne Beulen überstand. Nicht nur für Marcel Schmelzer wird das Viertelfinale in der Königsklasse zum Highlight seiner noch relativ jungen Laufbahn als Profifußballer. Aus Magdeburg nach Malaga – im Team des BVB gibt es einige vergleichbare Karrieren, für alle ist dieses Viertelfinale ein ganz besonderes Duell. „Die Tatsache, dass es so lange her ist, dass wir ein Viertelfinale erreicht haben, zeigt die Bedeutung dieser zwei Spiele“, meinte auch Zorc.

Malaga, das am Tropf von Abdullah Al Thani, einem milliardenschweren Scheich aus Katar hängt, und das wegen des ungeklärten Engagements des Besitzers seit Monaten einer ungewissen sportlichen Zukunft entgegen blickt, bringt der BVB jede Menge Respekt entgegen. „Mal kam Geld, mal nicht. Aus ihrer Situation“, meinte Klopp, „haben sie eine ganz besondere Mentalität entwickelt. Das sagt alles.“ Er erwarte das spannendste Spiel dieser Runde in Malaga. „Trotz Bayern gegen Juve oder Barca gegen Paris.“ Dortmunds Lust auf dieses Spiel beschrieb Klopp in der ihm eigenen blumigen Sprache: „Uns läuft die Vorfreude förmlich aus den Ohren raus!“

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