10. Kinderfilmfestival unterstützt Kinder und Jugendliche in Peru

CASTROP-RAUXEL DVDs haben die Acht-Millimeter-Filme inzwischen ersetzt. Als das Kinderfilmfestival vor zehn Jahren startete, ging alles noch ein bisschen altmodischer zu als heute. „Geblieben ist das Popcorn, ohne das nichts geht“, lächelt Armin Polfuß vom Jugendzentrum Trafo bei der Vorstellung der Filme, die erstmals über zwei Wochen vom 9. bis 22. November laufen.

von Von Julia Grunschel

, 04.11.2008, 13:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ulli Müller (v.l.), Esther Leimbach, Ralf Ehrnstraßer, Claudia Wieser, Armin Polfuß, Lothar Eickhoff und Michael Goerke.

Ulli Müller (v.l.), Esther Leimbach, Ralf Ehrnstraßer, Claudia Wieser, Armin Polfuß, Lothar Eickhoff und Michael Goerke.

Ganz traditionell spaltet sich das Kinderfilmfestival wieder in ein Vormittagsprogramm für Schulen und ein Nachmittagsprogramm im offenen Jugendbereich. Immer mit dem Angebot der Vor- und Nachbesprechung. Neu ist im zehnten Jahr, dass auch Kindergärten mit Vorschulkindern explizit eingeladen wurden. „Bei den Schulen ist es leider so, dass manche mit fliegenden Fahnen kommen und andere das Angebot nicht einmal testen“, bedauert Armin Polfuß. Die Lindenschule, die Schule am Hügel und die Marktschule würden regelrechte Schulausflüge zum Festival unternehmen.

Über 1500 Anmeldungen liegen den sechs beteiligten Einrichtungen bereits vor. „Das ist mehr als je zuvor im Voraus“, freut sich Armin Polfuß. Denn davon profitieren auch arbeitende Kinder und Jugendliche in Peru. 10 Cent vom Eintritt (1,10 Euro) gehen jeweils an das soziale Projekt „Micanto“. 

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