18 Teams messen sich beim Eisstockschießen

Auf der Schlittschuhbahn

Die Schlittschuhbahn auf dem Castroper Marktplatz wird ab Freitag für die nächsten Wochen zum Austragungsort eines ganz besonderen Wettkampfs: dem Eisstockschießen. Im Teilnehmerfeld befinden sich skurril klingende Teams. Wir haben uns am Donnerstag erklären lassen, worauf es beim Eisstockschießen ankommt und geben einen Vorgeschmack im Video.

CASTROP-RAUXEL

, 24.11.2017, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nils Koczy, der Betreiber der Schlittschuhbahn, macht vor, wie man Eisstockschießen spielt.

Nils Koczy, der Betreiber der Schlittschuhbahn, macht vor, wie man Eisstockschießen spielt. © Felix Püschner

Als Peter Koczy, Betreiber der Schlittschuhbahn auf dem Castroper Marktplatz, auf den Spielplan des am Freitag, 24. November, beginnenden Eisstockschießen-Turniers blickt, muss er schmunzeln. Die Namen der teilnehmenden Teams, die in den kommenden Wochen in Viererbesetzung gegeneinander antreten, klingen teils ziemlich kurios. In der Auftaktpartie trifft das Bürgermeister-Team auf die Eispinguine. Auch die Polarfüchse geben sich die Ehre - allerdings erst am 8. Dezember gegen die Truppe von Die Partei.

Was die Zuschauer beim Aufeinandertreffen der Habinghorster Eisprinzessinen und Mir Wumpe zuvor am 5. Dezember erwartet, kann Koczy ebensowenig einschätzen wie das Duell zwischen los chiccos calientes und den Eisstock-Tauchern am 30. November. Und wer weiß schon, was passiert, wenn sich am 27.11. das Team Recht und das Team Steuern messen. „Ich kann die Namen leider auch nicht alle wirklich deuten“, sagt Koczy lachend. Die Anmeldungen sein schließlich nicht bei ihm, sondern beim EUV eingegangen.

Kein Promibonus für den Bürgermeister

Dass Bürgermeister Rajko Kravanja keinen Promi-Bonus bekommt, weiß Koczy allerdings schon. „Warum auch? Er hat aber bei der Eröffnung schon eine gute Figur auf dem Eis gemacht. Das sah schon ganz ordentlich aus.“ Die Schlittschuhbahn wird Koczy an Spieltagen jeweils ab 19.30 Uhr umgestalten. Im hinteren Bereich der Bahn wird eine Anti-Rutschmatte ausgelegt. Auf einem schmalen Steg können die Teilnehmer Anlauf nehmen und den Eisstock dann in Richtung Zielscheibe gleiten lassen. Letztere wird auf die Bahn projiziert - in einer Entfernung von etwa 12 bis 13 Metern.

In 7 Durchgängen á vier Würfe pro Team gilt es, möglichst nah an die Mitte der Zielscheibe heranzukommen. Das Team mit den meisten Punkten zieht anschließend in die nächste Runde ein. „Man braucht da schon etwas Gefühl für“, sagt Koczy. Hilfsmittel wie den Besen beim Curling gibt es nicht. „Das kann man sowieso nicht vergleichen. Die Eisstöcke sind schon vom Material her ganz anders als die Steine beim Curling. Und wir haben hier eben auch kein echtes Eis“, sagt er Schlittschuhbahn-Betreiber.

Alle Spiele beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Die Partien gehen über rund 60 Minuten. Die erste Runde, das Achtelfinale, dauert bis zum 8. Dezember, die Viertelfinalbegegnungen gehen vom 11. bis zum 14. Dezember. Die Halbfinalpartien werden am 18. und 19. Dezember ausgetragen und der große Eisstock-Showdown, das Finale, findet am Freitag, 22. Dezember, statt. Die ersten drei Plätze erhalten ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 500 Euro. Der komplette Spielplan:

Stände sind geöffnet: Die Stände mit bayrischem Glühwein, Bratwurst, Crêpes und Süßwaren haben für Teams und Fans bis in die Abendstunden geöffnet und auch das Adventszelt und die Weihnachtsscheune laden zum Aufwärmen ein.
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