400 Wanderer machten sich auf durch den Norden der Stadt

RN-Wandertag

Welch ein fröhlicher Wandertag! Die Sonne hat am Sonntag mit den wackeren Wanderinnen und Wanderern beim siebten Wandertag von Ruhr Nachrichten und SGV um die Wette gelacht. Rund 400 machten sich auf, um den schönen Norden Castrop-Rauxels unter die Füße zu nehmen.

CASTROP-RAUXEL

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp und Thomas Schroeter

, 23.09.2011, 12:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit oder ohne Stöcke zogen die Wanderer am Sonntag in Kleingruppen los.

Mit oder ohne Stöcke zogen die Wanderer am Sonntag in Kleingruppen los.

Scheinbar endlos dehnte sich der Weg am Wasser entlang. Fliegende Fische? Nein, Radfahrer wirbelten Steinchen auf, die im Kanal landen. Dill-Feld vor der Lohburg? Nein, das war Spargel, der mit roten Knötchen blüht, wusste ein rüstiger Senior. Rüber auf die andere Seite. Vom „neuen“ Hebewerk (1962) ging es weiter zum alten (1899). Bärbel Jahnke erzählte ein bisschen aus der Geschichte. Von der Straße „Im Depot“ ging es weiter auf die Felder, vorbei an Mais und wieder Spargel. Der Kirchturm von St. Lambertus Henrichenburg grüßte aus der Ferne. An der Voerstestraße hatte die Wanderer dann die Zivilisation wieder. Wanderführer Harald Richter, seit einigen Monaten beim SGV dabei, schwärmte: „Ich mach‘ das richtig gerne, das ist eine tolle Truppe.“ Das Ziel, die Agora, war da nicht mehr weit.  Die Agora war nach rund drei Stunden erreicht. Hier konnten sich die Wanderer erholen und es sich schmecken lassen.

Die Wandergruppe unserer Reporterin hat das Ziel im Kulturzentrum Agora erreicht. Glücklich, zufrieden, aber auch ein wenig erschöpft. Denn die Sonne knallt heute ja kräftig vom Himmel. In der Agora hat man inzwischen auch die Zahlen: insgesamt 400 Wanderfreunde haben sich heute auf die Socken gemacht, 100 haben die lnage Strecke gewählt, 300 waren (und sind zum Teil noch) auf der Kurzstrecke unterwegs. Am Ziel gibt es Verpflegung, Musik und Sitzgelegenheiten. Nicht ganz unwichtig, wie unserer Reporterin Ilse-Marie Schlehenkamp betont. Die Stimmung im Ziel sei recht ausgelassen, alle seien zufrieden mit der Strecke, dem Wetter, den Erlebnissen unterwegs. Und um 16 Uhr werden in der Agora die Lose gezogen und die Gewinner prämiert.

Die Kurzwanderer (auf der 11-Kilometer-Strecke), die unsere Reporterin Ilse-Marie Schlehenkamp begleitet, haben gerade die erste Kontrollstation erreicht. Es gibt Mineralwasser zur Erfrischung und einen Vermerk im Wanderpass. Inzwischen hat man den Dortmund-Ems-Kanal hinter sich und den Rhein-Herne-Kanal erreicht. Beide Hebewerke, das alte von 1899 und das neue von 1962, liegen hinter den Wanderern. An den Hebwerken gab es interessante Infos zum Schleusenpark. Nun bewundert man gerade die reizvoll gelegene Neubausiedlung am Alten Hebewerk. "Fast mediterran gelegen", so unserer Reporterin per Telefon.

Wie unserer Reporterin Ilse-Marie Schlehenkamp von unterwegs berichtet, läuft der Tag und die Tour ganz entspannt. Die Wanderer sind in kleinen Gruppen von etwa 20 Teilnehmern unterwegs, können auf der Wanderung viel Neues entdecken. Gerade hat die Truppe, mit der unserer Reporterin unterwegs ist, den Kanal erreicht und ist nun Richtung Hebewerk unterwegs. Auch viele auswärtige Teilnehmer haben das Wanderangebot angenommen und entdecken den Castrop-Rauxeler Norden per pedes. Bei genialen Bedingungen und auf relativ leicht zu bewältigenden Routen kann man so die Europastadt im Grünen von neuen Seiten erleben.

Start in der Agora, von hier machen sich die Wanderer auf zu den zwei Routen durch den Castrop-Rauxeler Norden. In Kleingruppen geht es auf die beiden Strecken, entweder 11 oder 19 Kilometer lang.

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