Agora als Partner der Wirtschaft

ICKERN Das Agora-Kulturzentrum, zum 1. Oktober 2006 aufgenommen in das Aktionsprogramm «Mehrgenerationenhäuser» des Bundesfamilienministeriums, macht jetzt heftig Eigenwerbung und bietet sich als Partner der Wirtschaft an.

03.07.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dieses über die Stadtgrenzen hinweg, zählt die Agora doch als einzige Einrichtung für und im Kreis Recklinghausen zu einem Netzwerk von bald 439 Mehrgenerationenhäusern in Deutschland.

Das Mehrgenerationenhaus an der Zechenstraße hält Kontakt zu regionalen Unternehmen, Verbänden, Kultur- und Bildungseinrichtungen, kleinen Handwerksbetrieben ebenso wie mittelständischen und sogar international bekannten Unternehmen. Auch wohltätige Stiftungen und Wirtschaftsclubs können interessante Partner sein.

Der Freundeskreis Agora, die Stadt, das Kolingbildungswerk und der Nachhaltigkeitsrat Aktive Generationenbeziehungen sind bereits eingespannt. Firmen vor Ort können die Angebote des Mehrgenerationenhauses in Anspruch nehmen. So leisten sie einen Beitrag zur Finanzierung der Einrichtungen. Umgekehrt kann das Haus von kommerziellen Services Gebrauch machen.

Klaus-Dieter Wagner (Foto links) vom städtischen Bereich Stadtentwicklung: «Die Unternehmen werden so Teil des Marktplatzes von Dienstleistungen, in deren Zentrum das Mehrgenerationenhaus steht.» Wenn Wirtschaft und Mehrgenerationenhaus kooperierten, profitierten beide Seiten. Von mehr Leistung, mehr Leben und einer starken Gemeinschaft vor Ort.

Die Wirtschaft engagiert sich laut Wagner in der Agora in Form von Vermittlungsplattform, als Anbieter von Leistungen, etabliert einen lokalen Markt und vernetzt bestehende Angebote. «Wenn sich Mehrgenerationenhäuser der lokalen Wirtschaft öffnen», betont auch Agora-Leiterin LiobaSchulte (Foto), «ist das für alle Beteiligten eine große Chance.» Mögliche Schnittstellen gebe es viele.

 

Kontakt: Lioba Schulte, Tel. 923 040, Klaus-Dieter Wagner, Tel. 106-2812.

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