Arbeitsagentur in Castrop-Rauxel komplett renoviert

Rundum erneuert

Die Renovierungsarbeiten in der Agentur für Arbeit in Castrop-Rauxel sind nun endgültig abgeschlossen. Nach rund zwei Monaten befindet sich das Gebäude auf dem neuesten Stand. Neue Sicherheitsvorkehrungen und technische Verbesserung in Form eines Online-Centers sollen in Zukunft optimale Beratungsgespräche garantieren.

Castrop-Rauxel

, 06.01.2016, 17:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Arbeitsagentur in Castrop-Rauxel komplett renoviert

Stefan Bunse, komissarischer Leiter der Agentur für Arbeit, im neuen Online-Center

Nach rund acht Wochen intensiver Renovierungsarbeiten ist auch die letzte Ecke der insgesamt 600 Quadratmeter großen Agentur runderneuert. Flure, 20 Beratungs- und Arbeitsräume, Besprechungszimmer, Gemeinschaftsraum mit Küche und die sanitären Anlagen.

Der Empfangsbereich im Erdgeschoss war schon im letzten Sommer dran. Gleichzeitig konnte die Agentur für Arbeit eine Innovation in Betrieb nehmen: das Online-Center. Zwei Computer stehen den Kunden der Agentur seit jüngstem zur Eingabe ihrer Daten zur Verfügung.

Neues Online-Center ermöglicht gezieltere Beratungsgespräche

„Dieses Verfahren beschleunigt das Prozedere ungemein“, erklärt Stefan Bunse. Denn das folgende Beratungsgespräch könne so viel gezielter erfolgen. Bestenfalls kann der Ratsuchende schon mit Adressen potentieller Arbeitgeber oder Infos über eine Schulungsmaßnahme heimgehen.

Schon jetzt nutze mehr als die Hälfte aller Kunden das Online-Center, wo bei Fragen ein Mitarbeiter der Agentur mit Rat und Tat zur Verfügung steht. Das persönliche Gespräch findet dann direkt nach der Datenerfassung statt. Neue Sitzordnung In Räumen, die vom Boden bis zur Decke neu gestaltet sind.

Sitzordnung schafft gute Gesprächsatmosphäre und Sicherheit

Graumelierter Teppichboden statt Kunststoffbelag, sowie neues Mobiliar. Und die noch kahlen Wände sollen bald Farbe bekennen. Mit Bildern und Infotafeln, auf denen die „Hausfarbe“ Rot den Ton angibt.

Für eine gute Gesprächsatmosphäre soll die neue Sitzordnung sorgen. Ratsuchende sitzen nun an einem leicht geschwungenen Tisch im rechten Winkel zu ihrem Berater. Weil aber damit gerechnet werden muss, dass nicht alle Kunden in friedlicher Absicht kommen, wurde darauf geachtet, dass die Mitarbeiter die Tür stets im Blick haben, sofort sehen, wer eintritt.

Vermieter trägt Großteil der Renovierungskosten

An manchen Türen ist der Zutritt verwehrt. Sogenannte Durchgangszimmer haben außen einen Knauf, sind nur von innen zu öffnen. Durchdacht und geplant von den „internen Diensten“ der Agentur, informiert Bunse.

Die ergonomische wie sicherheitstechnische Aspekte in die Planung einfließen ließen. Den Löwenanteil der Renovierung selbst hat der Vermieter des Gebäudes getragen. Dem, wie dem langjährigen Mieter auch, daran gelegen war, die Agentur für Arbeit am bekannten Standort an der Widumer Straße zu halten.

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