ASG-Schulleiter: "Keine Sorge, die Aula ist sicher"

Adalbert-Stifter-Gymnasium

Die CDU hatte eine Diskussion über den Zustand der Aula des Adalbert-Stifter-Gymnasiums (ASG) ausgelöst. Nun hat sich die Schulleitung geäußert: Mängel ja, aber eine Gefährdung der Sicherheit gebe es in der nicht. Zufrieden ist der Schulleiter jedoch trotzdem nicht mit dem Zustand des Veranstaltungsortes.

CASTROP

, 14.02.2017, 05:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die CDU hatte nach ihrem Neujahrsempfang eine Diskussion über die Aula des ASG ausgelöst: Das Erscheinungsbild sei „peinlich“, die Technik funktioniere nicht. Andere Nutzer hatten sich der Kritik angeschlossen, auch vor Sicherheitsmängeln gewarnt.

Laut Theo Albers, Schulleiter des ASG, seien die Sicherheitsmängel aber seit Langem behoben. Seit anderthalb Jahren habe es immer wieder Begehungen mit der Stadtverwaltung gegeben, bei denen diese Dinge Thema gewesen sein. „Was jetzt noch nicht passt, ist die technische Ausstattung“, sagt Albers. Die sei in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden und nun nicht mehr vorhanden. Das aber wüssten die Mieter der Aula. Entweder die Stadt oder das ASG würden bei der Saalbuchung darauf hinweisen.

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Habe jemand Interesse, die Aula zu mieten, verweise die Stadt ans ASG. Denn dort muss zunächst geprüft werden, ob der gewünschte Termin verfügbar ist. „Denn wir sind der Erstnutzer der Aula“, sagt Albers. Dass sich Mieter über das fehlende Equipment beschweren, kann er nachvollziehen. Was bauliche Mängel angehe, habe die Stadt in den vergangenen Jahren ordentlich investiert, nur in die technische Ausstattung eben nicht.

Die Strahler, die die Bühne beleuchten, können momentan nicht genutzt werden. „Und ein Lichtmischpult fehlt“, sagt Albers. Das müsse sich dringend ändern. „Die Aula ist von der Infrastruktur wirklich super“, sagt der Schulleiter. „Es wäre doch schade, wenn sie nur wegen der fehlenden technischen Ausstattung nicht mehr genutzt würde.“

„Schülergruppen in die Aula zu schicken, ist völlig unbedenklich“

Zurück zur Sicherheit: Die Seilzüge wurden mittlerweile stillgelegt, die Bühnenbeleuchtung und die Vorhänge abmontiert. Alles, weil sie potenzielle Gefahren darstellten. „Schülergruppen in die Aula zu schicken, ist jetzt völlig unbedenklich“, sagt Albers.

Dass die Stadt Geld in die Aula stecken will, halten Albers und Stellvertreter Hans-Detmar Pelz für sinnvoll. „Wir müssen jetzt nur gucken, dass es auch richtig eingesetzt wird.“

Am optischen Eindruck wird schon jetzt gearbeitet. Seit Anfang der Woche streicht ein Maler die Bühne und die Wände bis zum Fenstersims.

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