Aus der Barcelona Espressobar wird das italienische Restaurant „Prima Fila“

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Seit Oktober stand die Barcelona Espressobar am Biesenkamp leer. Jetzt wird der Laden unter neuer Leitung, mit einem anderen Konzept und dem Namen „Prima Fila“ wieder mit Leben gefüllt.

Castrop-Rauxel

, 04.04.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer den Biesenkamp in Richtung Bahnhof Süd entlangläuft, kommt an der Ecke zum Brückenweg an der ehemaligen Barcelona Espressobar vorbei. Noch ist die lange Fensterfront dunkel verhangen. Doch spätestens zum 1. Mai soll dort alles in neuem Glanz erscheinen. Und auch an anderen Stellen im Einzelhandel in der Altstadt tut sich etwas.

In der ehemaligen Espressobar Barcelona dann eröffnet das „Prima Fila“ (deutsch: Erste Reihe) - ein Restaurant, das mit selbstgemachten und frischen italienischen Speisen überzeugen möchte.

„Wir werden klassische italienische Spezialitäten anbieten. Von mir selbstgemachte Pesto, wie bei Mama in Italien oder auch Pizza, Fleisch und Fisch“, sagt der neue Inhaber Ilir Dracini (49), der ursprünglich aus Venedig stammt. „Die Speisekarte wird klein und fein sein“, so Dracini.

Die Gestaltung soll eine Überraschung werden

Die Espressobar ist Geschichte - wie auch der Eisverkauf. „Wir werden renovieren, streichen und auch eine neue Beleuchtung installieren“, sagt Dracini. Der Laden solle ein anderes Gesicht bekommen.

Dafür ist noch viel zu erledigen. „Es sind Kleinigkeiten, die aber viel Arbeit benötigen“. Doch Dracini und sein Geschäftsführer Almar Ndou (44) sind voller Tatendrang. Das „Prima Fila“ ist nicht das erste Restaurant, an dem die beiden mitwirken, unter anderem waren sie auch beim ehemaligen Rossini in Dortmund aktiv.

Aus der Barcelona Espressobar wird das italienische Restaurant „Prima Fila“

Noch steht groß „Barcelona“ über dem Restaurant. Das soll sich zeitnah ändern. © Patrick Radtke

Schon jetzt sei die Neugier bei Passanten groß, immer wieder hätten Leute nachgefragt, was genau gemacht wird. „Deswegen sind die Fenster auch noch verhangen, wir wollen die Menschen überraschen“, sagt Dracini.

„Wir möchten lange hier bleiben“

Einmal eröffnet, sollen den Hungrigen dann frisches Essen, nettes Ambiente und ein freundliches Team (für das im Service und in der Küche noch Verstärkung gesucht wird) geboten werden.

„Wir wollen, dass sich hier alle wohl fühlen und gerne wiederkommen. Wichtig ist mir auch, dass die Musik zum Restaurant passt“, betont Dracini. Neben italienischen Klängen kündigt er auch Jazz an. Das alles soll dazu beitragen, dass das „Prima Fila“ länger unter einer Leitung bleibt, als die Barcelona Espressobar, die zuletzt nur circa ein Jahr von Salvatore Pastore betrieben wurde. „Wir möchten lange hier bleiben“, macht Dracini klar.

Doch erst einmal muss das Konzept ankommen. Auch dafür haben sich Ndou und Dracini ein kulinarisches Konzept ausgedacht: „In den ersten zehn Tagen gehen ein Prosecco und der selbstgemachte Nachtisch wie Schokomousse, Tiramisu oder Panna Cotta aufs Haus“, sagt Ndou.

Optiker folgt auf Optiker

Nicht die einzige Veränderung im Altstadt-Einzelhandel. Wo etwa zwei Jahre lang Gerhard Erzmanneit sein Optiker-Fachgeschäft betrieb, eröffnet nach kurzem Leerstand im Mai der nächste Optiker. Diesmal versucht sich die Kette Brillen Rottler aus dem Sauerland mit einer Filiale am Simon-Cohen-Platz. Gerhard Erzmanneit hatte sein Geschäft wegen zu geringer Kundenzahlen im März aufgegeben.

Noch Mitte März hatten wir berichtet, dass sich am Pizzaladen Pizza Pizza seit Monaten nichts tut. Das hat sich jetzt schlagartig geändert: Seit Donnerstag ist die Pizzeria, die nur einzelne Pizzastücke anbietet, wieder geöffnet. 2018 hatte die kleine Stehpizzeria nur ein paar Tage durchgehalten. Erst war der Ofen kaputt, dann tat sich gar nichts mehr - bis jetzt.

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