Fernseh-Moderator

Aus für ARD-Sendung mit Gastgeber Micky Beisenherz

Die ARD hat jetzt angekündigt, eine Sendung nicht fortzusetzen, die einen prominenten Sendeplatz hatte und zum Teil vom Castrop-Rauxeler Micky Beisenherz moderiert wurde.
Micky Beisenherz moderierte den Sportschau-Club bei der Fußball-EM zusammen mit Esther Sedlaczek. Nun wird die Sendung, die oft als eine Art Verlängerung nach den Länderspiel-Analysen in der ARD lief, abgesetzt. © ARD/Beckground TV/Morris Mac Matzen

Es ist nicht so, als hätte Micky Beisenherz, Fernseh-Moderator, Autor und Podcaster aus Castrop-Rauxel nicht genug zu tun. Der 44-Jährige, der in Henrichenburg groß wurde und dann über die NRW-Lokalradios in die große weite deutsche Medienwelt aufbrach, hat zahlreiche Standbeine. Aber eines wird ihm künftig fehlen.

Die ARD gab jetzt auf Nachfrage der „Bild“ bekannt, dass sie das Format „Sportschau Club“ aufgibt. Die Sendung wurde nach Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, die das Erste zeigte, bis in den späten Abend übertragen.

In dem Format, das es unter diesem Titel seit 2012 gab, war meistens Alexander Bommes der „Host“, aber auch Micky Beisenherz trat dort zum Beispiel bei der Fußball-EM im Sommer 2021 als Moderator auf. Vorgänger hatte die Sendung auch schon, zum Beispiel „Waldis WM-Club“ mit Waldemar Hartmann.

Die ARD begründet die Absetzung damit, dass man Geld sparen wolle. Kritik an der Sendung gab es allerdings auch schon seit jeher: Einigen Fußballfans und Taktikexperten war sie zu beliebig, anderen zu gewollt humorig. ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky bedauerte das Ende und wird so zitiert: „Der ,Sportschau Club‘ hat uns über viele Jahre sehr hintergründige Einblicke in das Leben von Sportlern oder Trainern verschafft.“