Ausstellung zeigt 120 Jahre Bergbau-Geschichte

Zeche Zollern

Mehr als 500 Fotos zur Zechen-Geschichte in Castrop-Rauxel sind nun in ein einer gelungenen Ausstellung zu sehen - von den Anfängen des Bergbaus bis zum Ende in den 80ern. Am Sonntag ist auf der Zeche Zollern in Bövinghausen Eröffnung.

CASTROP-RAUXEL

von Von Gabriele Regener

, 05.05.2011 / Lesedauer: 2 min

Vernissage und Öffnungszeiten
Zur Vernissage am Sonntag, 8. Mai, um 11 Uhr wird Norbert Meier eine Einführung in das Thema geben.
Zu sehen ist die Ausstellung von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund-Bövinghausen.

Macher der Ausstellung ist Norbert Meier, der selbst 30 Jahre unter Tage war. Mit viel technischem Aufwand hat er im vergangenen Jahr die Fotos und Zeitungsausschnitte, die der Arbeitskreis Schachtzeichen zusammengetragen hatte, aufbereitet, zu Ensembles zusammengefügt und gerahmt.Das Ergebnis: 120 Jahre Bergbaugeschichte in Castrop-Rauxel, angefangen von der Schachtabteufung bis zur Sprengung von Fördergerüsten in Zeiten der Kohlenkrise. So endete mit Schließung der letzten Zeche im Jahr 1983 die Bergbau-Ära.

Die gelungene Ausstellung lässt die alten Zeiten wieder auferstehen. „Viel Bekanntes, aber auch faszinierendes Neues“ gebe es zu entdecken, schwärmt Dr. Thomas Parent, stellvertretender Museumsdirektor des Industriemuseums Zeche Zollern. Monumentale Malakowtürme aus Ziegelstein, Strebengerüste aus Stahl und immer wieder Bergleute bei der Arbeit tief unten im Stollen. Grubenwehr, Fördermaschinisten, Berglehrlinge und auch englische Facharbeiter oder Frauen – die Ausstellung zeigt alle Facetten der harten Arbeit.

Vernissage und Öffnungszeiten
Zur Vernissage am Sonntag, 8. Mai, um 11 Uhr wird Norbert Meier eine Einführung in das Thema geben.
Zu sehen ist die Ausstellung von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund-Bövinghausen.

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