AWO-Kita in Habinghorst bekommt neuen Anbau

250 Quadratmeter

Ein Gruppenraum, eine Garderobe, ein Waschraum, ein Wickelraum und ein neuer Sanitärbereich - auf knapp 250 Quadratmetern bekommt die AWO-Kita in Habinghorst neue Räumlichkeiten. Über eine halbe Million Euro lässt die Stadt sich den Anbau kosten. Nicht ohne Grund: Der Bedarf an Betreuungsplätzen ist hoch.

HABINGHORST

, 22.02.2017, 06:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bauarbeiter haben in dieser Woche begonnen: An der Awo-Kita Habinghorst an der Recklinghauser Straße wird angebaut.

Die Bauarbeiter haben in dieser Woche begonnen: An der Awo-Kita Habinghorst an der Recklinghauser Straße wird angebaut.

Die Nachfrage nach Kindergartenplätzen – vor allem im U3-Bereich – steigt auch in Castrop-Rauxel. Im März 2016 rechnete die Stadtverwaltung vor, dass 2019 141 Kindergartenplätze fehlen werden. Die Stadt hat darauf reagiert und neue Kita-Projekte in Angriff genommen.

So gibt es seit November 2016 den Rochus-Kindergarten an der Widumer Straße, im Mai soll der AWO-Kindergarten an der Hedwig-Kiesekamp-Straße' id='2944785' tag='' type='Artikel in Henrichenburg fertig sein. Vergangene Woche war der erste Bagger an der AWO-Kita in Habinghorst aktiv. Es wird angebaut.

Platz für zehn Kinder unter zwei Jahren

Der AWO-Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen erweitert die Kita an der Recklinghauser Straße im U3-Bereich. Damit wird Platz geschaffen für eine vierte Gruppe. Zehn Kinder unter zwei Jahren können dann dort in die Kita gehen. Der Anbau gliedert sich in zwei Bauelemente: In einem Gebäudeteil ist Platz für drei Schlafräume, einen Wickel- und Sanitärbereich und einen Abstellraum. Im zweiten Teil gibt es einen Gruppenraum, eine Garderobe und einen Waschraum. Der Anbau wird 250 Quadratmeter groß.

Weil an das bestehende Gebäude angebaut wird, wird der Kita-Betrieb im Wesentlichen normal weiterlaufen können. „Nur der Außenspielbereich wird etwas eingeschränkt nutzbar sein“, sagt AWO-Pressesprecherin Sandra Schubert auf Anfrage unserer Redaktion.

Anbau soll ab August bezugsfertig sein

Der Neubau kostet 562.000 Euro. Die Finanzierung speist sich aus Eigenmitteln der AWO (126.500 Euro), aus investiven Mitteln des Landes und Bundes (288.000 Euro) für die Schaffung von U3-Plätzen und sogenannten Konnexitätsmitteln vom Land für den U3-Ausbau (147.000 Euro). 2016 hatte man noch Fördergeld aus einem anderen Topf beantragt, die aber aufgrund von Doppelförderung nicht genehmigt wurden. Mit den Konnexitätsmitteln besteht dieses Problem nicht.

Der Antrag für den Anbau wurde bereits vor acht Jahren gestellt. Im August soll er nun bezugsfertig sein.

 

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