Bahnübergang Obere Münsterstraße: FDP fordert Entlastung für Thomasstraße

CASTROP Der Prozess ist verloren, jetzt soll die Einbahnstraßen-Regelung am Bahnübergang Obere Münsterstraße wieder aufgehoben werden. Das fordert die FDP.

von Von Peter Wulle

, 08.01.2009, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die FDP fordert, dass  die Einbahnstraßenregelung wieder aufgehoben wird.

Die FDP fordert, dass die Einbahnstraßenregelung wieder aufgehoben wird.

Die FDP war von Beginn an die einzige Fraktion im Rat, die sich gegen die Einbahnstraßen-Regelung ausgesprochen hat. „Wir haben von vornherein gesagt, dass dies im Rechtsstreit mit der Bahn vor dem Oberverwaltungsgericht nicht entscheidend sein wird“, sagt Grabowski. Tatsächlich habe es ja am Ende in Münster keine Rolle gespielt, dass die Stadt den über die Bahnschienen rollenden Verkehr deutlich reduzierte. Nach der Rechtsprechung müsse der Bahnübergang aufgrund eines Vertrages aus den 70er Jahren komplett geschlossen und ein Tunnel gebaut werden.

Für Grabowski ist das ein Unding. „Wir fordern daher auch, dass die Verwaltung mit der Bahn Gespräche über eine Schließung des Bahnübergangs an der Dortmunder Straße führt. Bevor es zu einer Untertunnelung an der Oberen Münsterstraße kommt, muss diese Alternative zumindest angeboten werden“, so Grabowski. Ergänzend fügt er hinzu: „Es ist nicht so, dass wir die Dortmunder Straße unbedingt schließen wollen. Aber es geht ja darum, eine Lösung anzubieten.“ 

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