Baustelle wird größer: Das bringt Probleme rund um den K+K-Markt

rnIckerner Straße

Die Baustelle an der Ickerner Straße bleibt länger als gedacht. Weil ein Kreuzungsbereich jetzt auch saniert wird, gibt es für manche Castrop-Rauxeler Probleme beim Einkauf.

Ickern

, 06.10.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Ickerner Straße (L 645) wird noch voraussichtlich bis Freitag, 23. Oktober, erneuert. Ursprünglich war die Fertigstellung für die vergangene Woche geplant. Doch jetzt kommen neue Arbeiten dazu. Das betrifft Menschen, die beim K+K-Markt einkaufen wollen und dafür die Uferstraße überqueren müssen.

Die Regionalniederlassung Straßen.NRW erneuert in Absprache mit der Stadt Castrop-Rauxel jetzt auch noch den Kreuzungsbereich von Ickerner Straße und Uferstraße mit der Voerstestraße. Auch hier ist die Fahrbahn in einem sehr schlechten Zustand. „Tiefe Krater, Absackungen und Asphaltaufbrüche“, so hatte es Projektleiter Sebastian Felgenhauer berichtet.

Jetzt lesen

Für die Zeit der Bauarbeiten kann es für Menschen mit Gehbehinderungen schwieriger werden, zum K+K-Markt an der Uferstraße zu kommen. „Die Querungshilfe mit den abgesenkten Bordsteinen kann nicht benutzt werden“, hatte Fabian Kaese (CDU) bereits in der vergangenen Woche (30.9.) in der Ratssitzung in einer Anfrage an die Stadt festgestellt. Dort steht die Baustellenampel, die den Verkehr regelt.

Eine Rampe könnte eine Lösung sein

Wer mit dem Rollstuhl unterwegs sei oder einen Rollator benutze, müsse lange den Bürgersteig entlang fahren oder laufen, um barrierearm die Straße überqueren zu können, so der CDU-Politiker. Sein Vorschlag: „Man könnte auf der einen Seite eine Rampe schaffen. Platz wäre da, wo normalerweise die Bushaltestelle ist, die während der Bauarbeiten verlegt wurde.“

Vor dem K+K-Markt wird jetzt auch im Kreuzungsbereich die Fahrbahn saniert.

Vor dem K+K-Markt wird jetzt auch im Kreuzungsbereich die Fahrbahn saniert. © Tobias Weckenbrock

EUV-Vorstand Michael Werner verwies in der Ratssitzung auf die Zuständigkeit von Straßen.NRW, sagte aber auch: „Da müssen wir bei der Bauleitung nachhaken.“ Das ist bis Montag (5.10.) noch nicht passiert, so Projektleiter Sebastian Felgenhauer. Er sagt: „Wenn es die Verkehrssituation erlaubt, steht einer Rampe prinzipiell nichts im Wege.“

Ab Donnerstag kann man nicht von der Voerstestraße auf die Ickerner Straße fahren

Die Ickerner Straße wird seit drei Monaten ab der Kreuzung Vinckestraße saniert. Südlich der Überquerung über die Emscher wurde eine Querungshilfe für den Emscherradweg geschaffen. Es steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, der Verkehr wird mit einer Baustellenampel geregelt.

Ab Donnerstag (8.10.) können Autofahrer nicht von der Voerstestraße auf die Ickerner Straße und umgekehrt abbiegen. Eine Umleitung ist eingerichtet. Zudem wurde die Bushaltestelle „Uferstraße“ für die Dauer der Arbeiten um etwa 50 Meter in südöstliche Richtung verlegt.

Die Kosten wurden ursprünglich mit 360.000 Euro beziffert. Eine neue Kostenschätzung, die die zusätzlichen Arbeiten im Kreuzungsbereich beinhaltet, konnte Projektleiter Sebastian Felgenhauer nicht nennen.

Lesen Sie jetzt