Baustellen am Wasser - Bis 2020 ist alles neu und anders

FlussStadtLand

CASTROP-RAUXEL Nur mit Baustellen geht die Stadt ins Finale der Initiative „Fluss Stadt Land“. Bürgermeister Johannes Beisenherz ist allerdings sicher, dass Castrop-Rauxel am Ende die schönste Reise ans Wasser unternommen haben wird.

von Von Peter Wulle

, 07.05.2009, 21:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
FlussStadtLand geht in die Endrunde.

FlussStadtLand geht in die Endrunde.

Zwar hat die regionale Initiative „Fluss Stadt Land“ vor zehn Jahren das Jahr 2009 für das Finale ausgeguckt, Schluss ist allerdings damit noch lange nicht. „Viele Projekte laufen noch und es gibt Überlegungen, das wunderbare Netzwerk in einer Region, die über das dichteste Wasserstraßennetz in Europa verfügt, nicht aufzugeben“, sagt Johannes Beisenherz, der gemeinsam mit Dr. Detlef Schiebold vom Kreis Unna Vorsitzender der regionalen Initiative ist.

Im „Finaljahr“ von „Fluss Stadt Land“ gibt es ein Feuerwerk an Veranstaltungen und Projektrückblicken. Am Samstag, 8. Mai, beginnt in Dortmund eine Wasserstaffel durch alle beteiligten Städte. Vom 5. bis 12. Juni wird Castrop-Rauxel den Staffelstab erhalten und mit einigen Veranstaltungen seine Wasserprojekte feiern. „Was wir genau machen, darüber werden wir noch informieren“, kündigt der Bürgermeister an.

Zehn neue Wasserwanderrastplätze für den Sportboottourismus konnten in der Region bereits eröffnet werden, weitere sollen folgen. Auch Wander- und Radwege am Wasser wurden ausgebaut. In Gelsenkirchen entstand ein Zoo, die Zoom-Erlebniswelt, direkt am Kanal und in Bergkamen-Rünthe geht das Sportbootzentrum mit 270 Liegeplätzen auf die Initiative zurück.  Ein Veranstaltungskalender informiert auf 200 Seiten über die Termine im Finaljahr 2009. Er liegt z.B. im Rathaus, im Bürgerbüro und in der Stadtbibliothek aus.

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