„Beautiful Broken“ gewinnt Band-Wettbewerb

6. Green Newcomer Finale

SCHWERIN Fünf junge Bands sind am Samstag beim 6. Green Newcomer Finale der Partei Bündnis90/Die Grünen angetreten, um Publikum wie Jury mit harter Rockmusik zu begeistern. Sieger war am Ende die Formation „Beautiful Broken“ aus Castrop-Rauxel.

von Von Daniel Sczekalla

, 11.05.2009, 17:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sorgte für stimmungsvolle Unterhaltung: die Nachwuchsband "Susie's Fault" aus Castrop-Rauxel.

Sorgte für stimmungsvolle Unterhaltung: die Nachwuchsband "Susie's Fault" aus Castrop-Rauxel.

„Auch wenn wir Letzter werden, ist das egal“, sagte Mark Lenz, der Gitarre in der Castrop-Rauxeler Band „Deep Ground“ spielt, vor seinem Auftritt. „Und 50 Euro sind immerhin besser als nichts“, fügte er lachend hinzu. Nicht nur das Preisgeld von 300 Euro und der Studiobesuch für den Sieger lockten die Bands. Auch die Möglichkeit, live vor Publikum spielen zu können, war für viele von ihnen ein Grund sich zu bewerben. Einen Mangel an Besuchern gab es jedenfalls nicht. Vor der kleinen, in Schwarz gehaltenen Bühne drängten sich die Konzertgänger und Freunde der Musiker.

„Für uns ist es das Wichtigste, dass die Bands und die Besucher gleichermaßen Spaß haben“, erklärte Organisator Jürgen Schulte Heinrich. Ursprünglich sah die Planung der Veranstalter vor, nur drei Bands auftreten zu lassen. Doch nach der Sichtung der eingereichten Demos wäre es wohl unfair gewesen, zwei der gleichwertigen Bands auszuschließen. Sehr zur Freude des Publikums, das für freien Eintritt jede Menge harter Rockmusik bekam. Pro Nachwuchsgruppe wurden 30 Minuten Spielzeit eingeplant, in der die überwiegend jungen Musiker zeigen konnten, was in ihnen steckt.

Während „Deep Ground“ die Gaststätte mit krachenden Gitarren zum Beben brachte, setzten "Susie´s Fault" auf stimmungsvolle Unterhaltung. Leider sollte es für beide Bands nur für den vierten Platz reichen. Das Rennen machten die ebenfalls aus Castrop-Rauxel stammenden „Beautiful Broken“ mit ihrem kompakten Mix aus Instrumentalklängen und eingängigen Solis. Die fünfköpfige Jury war sich recht einig und verwies die aus Unna-Fröndenberg stammenden „Sons of Morrigan“ auf den zweiten und „13th Phrophecy“ auf den dritten Platz.

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