Becklemer Unfall-Brücke bekommt eine weitere Warn-Vorrichtung für Lkw-Fahrer

Lambertstraße

Die Unfälle von Liefer- und Rettungswagen und an der für Lkw-Verkehr gesperrten Kanalbrücke sollen sich nicht wiederholen. Dafür wird es noch eine Warn-Vorrichtung an der Lambertstraße geben.

Henrichenburg

, 22.02.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Becklem-Brücke über den Rhein-Herne-Kanal ist nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen und eine Höhe von 2,30 Metern zugelassen.

Die Becklem-Brücke über den Rhein-Herne-Kanal ist nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen und eine Höhe von 2,30 Metern zugelassen. © Thomas Schroeter

Es ist nur schwer zu erklären, warum es an der Kanalbrücke auf der Lambertstraße nun schon zweimal zu schweren Unfällen gekommen ist: Erst stieß ein Paket-Lieferwagen 2013 mit dem Aufbau an die Höhenbegrenzungs-Barke. Im Februar passierte dieses Missgeschick sogar einem Rettungswagen bei einer Einsatzfahrt.

Nach Forderungen vor allem des CDU-Politikers Josef Berkel will die Stadt nun hier die Sicherheit verbessern: Im Ausschuss kündigte Verkehrsplaner Achim Waldert an, dass dort bald Klappschilder angebracht werden.

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Waldert hatte demnach am Montag (17.2.) vor Ort einen Termin mit dem Wasserschifffahrtsamt, das für die Becklembrücke zuständig ist. Er sagte im Ausschuss: Das Amt wird kurz hinter dem Abzweig der Straße „Auf der Flur“ und in etwa in selbem Abstand auf der anderen Seite der Brücke (etwa am Sportplatz) zusätzliche Höhenportale aufstellen.“

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An diesen Portalen sollen Ketten mit Metallplatten in einer Höhe von 2,30 Metern hängen. Fährt ein Auto hier durch, das höher ist als diese 2,30 Meter, gibt es nicht gleich einen großen Schaden am Fahrzeug, aber immerhin einen Knall, der den Fahrer aufmerksam werden lässt.

Schilder weisen schon an verschiedenen Stellen auf die Höhen- und Gewichtsbegrenzung hin. Die Brücke kann keine schwereren Fahrzeuge mehr tragen. Sie wird aber in den nächsten Jahren nicht saniert oder neu gebaut.

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