Bei miesem Wetter blieben viele lieber daheim

Extraschicht in Castrop-Rauxel

Extraschicht hieß es in diesem Jahr bereits zum 16. Mal – und auch die Europastadt war wieder mit zwei Standorten vertreten. Parkbad Süd und Schiffshebewerk Henrichenburg boten ein Unterhaltungsprogramm. Doch Wind und Wetter gefielen den Gästen so gar nicht.

CASTROP-RAUXEL

von Tim Kröplin

, 26.06.2016, 16:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Extraschicht im Parkbad Süd: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung. Bei diesen Herrschaften jedoch offensichtlich nicht.

Extraschicht im Parkbad Süd: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung. Bei diesen Herrschaften jedoch offensichtlich nicht.

Im Becken des Parkbads Süd Getränke- und Essenstände und die große Bühne – doch die Besucherzahl überschaubar. „Das schlechte Wetter wirkt für viele Menschen abschreckend. Wenn man dann noch hört, dass die Veranstaltung in einem ehemaligen Freibad, also vor allem draußen, stattfindet, verliert man scheinbar grundsätzlich die Lust vorbeizuschauen“, sagte Ticketverkäuferin Lisa Stratmann am Eingang. Sie kennt das ehemalige Freibad seit ihrer Jugend und ist regelmäßig an den Veranstaltungen dort beteiligt. Die Gruppe „Hände weg vom Parkbad“ hatte sich nach der Schließung des Freibads dafür eingesetzt, dass die Fläche unter Denkmalschutz gestellt wird – mit Erfolg.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So war die Extraschicht in Castrop-Rauxel

Extraschicht hieß es in diesem Jahr bereits zum 15. Mal – und auch die Europastadt war wieder mit zwei Standorten vertreten. Parkbad Süd und Schiffshebewerk Henrichenburg boten ein Unterhaltungsprogramm. Doch Wind und Wetter gefielen den Gästen so gar nicht.
26.06.2016
/
Extraschicht im Parkbad Süd: Feiern unter dem Regenschirm.© Foto: Volker Engel
Extraschicht im Parkbad Süd: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung.© Foto: Volker Engel
Extraschicht im Parkbad Süd: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung. Bei diesen Herrschaften jedoch offensichtlich nicht.© Foto: Volker Engel
Extraschicht im Parkbad Süd: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung. Doch zum Glück gab es was Leckeres zu essen.© Foto: Volker Engel
Extraschicht im Parkbad Süd: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung. Bei diesen Herrschaften jedoch offensichtlich nicht.© Foto: Volker Engel
Extraschicht im Parkbad Süd: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung. Bei diesen Herrschaften jedoch offensichtlich nicht.© Foto: Volker Engel
Extraschicht Parkbad Süd: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung.© Foto: Volker Engel
Extraschicht im Parkbad Süd: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung. Doch diese Damen waren ziemlich gut drauf, beweist das Foto.© Foto: Volker Engel
Extraschicht im Schiffshebewerk: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung.© Foto: Volker Engel
Extraschicht im Schiffshebewerk: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung.© Foto: Volker Engel
Extraschicht im Schiffshebewerk: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung.© Foto: Volker Engel
Extraschicht im Schiffshebewerk: Wetter mies? Egal.© Foto: Volker Engel
Extraschicht im Schiffshebewerk: Das Wetter drückte in diesem Jahr ordentlich auf die Stimmung.© Foto: Volker Engel
Schlagworte

Zwischen den Wänden des Schwimmbeckens hallte der Klang der Pinzgauer aus Österreich. Die nahmen die weite Anreise in Kauf, um sich ein Bild von der Industriekultur in Castrop-Rauxel zu verschaffen. „Wir waren überrascht, dass hier alles so grün ist. Eigentlich hatten wir Kokereien und graue Industriegebiete erwartet“, sagte Bandmitglied Hermann Berger. Er kommt aus Unken, einer kleinen Gemeinde bei Salzburg.

"Mehr als Industriekultur" erhofft

Ein paar der Besucher erhofften sich ebenfalls etwas mehr Industriekultur: „Die Fotoausstellung ist an sich eine nette Idee, aber Castrop-Rauxel hat mehr zu bieten. Hier fehlt leider der Bezug zur Veranstaltung“, sagte Besucher Alfons Wisniewski. Er war vorher in der Kokerei und in der Brauerei in Dortmund unterwegs. Im Parkbad Süd wollte er den Abend ausklingen lassen.

Das Schiffshebewerk hatte deutlich mehr Industriekultur zu bieten. Schiffe wurden auf den Bühnen zwar nicht mehr bewegt, doch im Unterwasser dümpelten ein paar Boote mit Besuchern aus den verschiedensten Ecken. Claudia Koch war eine von ihnen.

Nicht viel los am Schiffshebewerk

Die Dortmunderin war vor dem Besuch im Schiffshebewerk im Dortmunder Fußballmuseum, und wollte sich neben der Bootsfahrt die Lichtershow im Schiffshebewerk nicht entgehen lassen. „Am Hebewerk war ich in meiner Jugend häufiger. Die Türme in Flammen zu sehen, ist allerdings eine ganz neue Erfahrung“, sagte sie. Doch auch hier hat das Wetter seine Spuren hinterlassen. Nicht viele Besucher nahmen den Weg auf sich. Claudia Koch hat trotzdem die letzten paar Minuten der Extraschicht im Schiffshebewerk Henrichenburg genossen.  

Lesen Sie jetzt