Beisenherz muss 16000 Euro an die Stadt zahlen

CASTROP-RAUXEL Jetzt ist es amtlich: 16000 Euro - so viel muss Johannes Beisenherz in die Stadtkasse einzahlen. Ein Betrag, der sich aus Nebeneinkünften des Bürgermeisters zusammensetzt.

von Ruhr Nachrichten

, 20.01.2009, 16:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister gibt dem Drängen der Freien Wähler Initiative nach.

Bürgermeister gibt dem Drängen der Freien Wähler Initiative nach.

"Manfred Postel hat recht und ich bin der FWI dankbar, dass sie diesen Antrag gestellt", zeigte sich Beisenherz auf einer heute eilig einberufenen Pressekonferenz einsichtig. Ratsherr Postel von der Freien Wähler Initiative (FWI) hatte darauf gedrängt, dass der Bürgermeister Geld, das dieser bei der Gelsenwasser AG kassierte, an die Stadt abführe. Fehler bei der Verwaltung Der Fehler liege laut Beisenherz in der Verwaltung. Sie habe fälschlicherweise angenommen, dass es sich bei Gelsenwasser um ein privatwirtschatfliches Unternehmen handelt. Tatsächlich ist es mehrheitlich in kommunalem Besitz, so dass Beisenherz' Tätigkeit eine im öffentlichen Dienst war. Mit anderen Worten: Laut Gesetz muss Beisenherz alles abführen, was über ein Jahresnebeneinkommen von 6000 Euro liegt.  Zunächst war von insgesamt 12 000 Euro die Rede, 4000 Euro jährlich. Seit 2005 ist Beisenherz schon bei Gelsenwasser auf der Gehaltsliste. Und weil das auch für 2008 galt, werden weitere 4000 Euro fällig. Alles  zusammen: 16000 Euro. Der Bürgermeister sitzt auch im Aufsichtsrat von E.ON. Dabei handelt es sich allerdings ein Unternehmen aus der Privatwirtschaft.

Lesen Sie jetzt