Riesige Hilfswelle: Diese Benefizaktionen sind für die Bewohner des Brandhauses geplant

Feuer in Ickern

An Tag zwei nach dem Brand in Ickern laufen die Hilfsmaßnahmen richtig an. Christian Reder organisiert ein Konzert, die Awo startet schon Dienstag eine Aktion. Auch Mein Ickern plant etwas.

Ickern

, 17.06.2019, 12:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Riesige Hilfswelle: Diese Benefizaktionen sind für die Bewohner des Brandhauses geplant

Das Haus in Ickern ist nach dem Brand am Samstag unbewohnbar. © Helmut Kaczmarek

Ein Dachstuhlbrand hat das Doppelhaus an der Heinestraße/Ruprechtstraße am Samstag unbewohnbar gemacht. Die Familien, die darin gewohnt haben, stehen vor dem Nichts. Sachverständige der Polizei sind am Montag vor Ort, um die Brandursache zu finden.

Die Nachbarschaftshilfe und auch die Netzwerke im Internet funkionieren derweil: Kleidung wurde direkt gesammelt. Jetzt sind erste Aktionen geplant, um Geld zu sammeln.

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Brand in Ickern

Gebrannt hat es am Samstag an der Heinestraße in Ickern. Dabei kam es auch zu einem Unfall auf der Klöcknerstraße.
15.06.2019
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Die Feuerwehr war bis in die Abendstunden vor Ort in Ickern.© Abi Schlehenkamp
Gegen 17 Uhr fegten die Feuerwehrmänner die kaputten Schindeln mit einem Haken vom Dach.© Abi Schlehenkamp
Die Feuerwehr war bis in die Abendstunden vor Ort in Ickern.© Abi Schlehenkamp
Eindrücke vom Brand in Ickern.© Abi Schlehenkamp
Eindrücke vom Brand in Ickern.© Abi Schlehenkamp
Eindrücke vom Brand in Ickern.© Abi Schlehenkamp
Eindrücke vom Brand in Ickern.© Abi Schlehenkamp
Eindrücke vom Brand in Ickern.© Abi Schlehenkamp
Eindrücke vom Brand in Ickern.© Abi Schlehenkamp
Dieses Bild entstand von der Ruprechtstraße aus.© Stella Ranft
Bei dem Brand entstand eine starke Rauchentwicklung.© Helmut Kaczmarek
Die Rauchsäule war von weitem sichtbar.© Legrand
Auch das Technische Hilfswerk unterstützte die Feuerwehr.© Abi Schlehenkamp
Ein Feuerwehrmann erklärte Kindern seine Arbeit.© Abi Schlehenkamp
Dieses Feuerwehrfahrzeug war auf dem Weg zum Einsatzort umgekippt und musste wieder aufgerichtet werden.© Helmut Kaczmarek
Dieses Feuerwehrauto war auf dem Weg zum Brandort in Ickern umgekippt.© Helmut Kaczmarek
Im Ladenlokal der Pretty Factory, unweit des Brandhauses, wurden Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen.© Abi Schlehenkamp

Wir geben einen Überblick:

(1) Waffeln backen im Awo-Seniorenzentrum

Am Dienstag, 18. Juni, von 11 bis 16 Uhr backt das Team des AWO Seniorenzentrums Waffeln zur Unterstützung der Betroffenen. Jede Waffel kostet 1 Euro.

(2) Tombolapreise für das Familienfest von „Mein Ickern“

Das ehrenamtliche Helferteam, das sich auch schon beim Brand an der Kirchstraße formiert hat, ist wieder im Einsatz. Das Team wird beim Ickerner Familienfest am 1. September eine Tombola anbieten. Der Erlös geht an die betroffenen Familien.

Hierzu werden Tombolapreise benötigt. Wer Preise zur Verfügung stellen kann, meldet sich bei Marc Frese, Vorsitzender des Stadtteilvereins „Mein Ickern“, unter Tel. (0173) 5757055 oder per E-Mail an vorstand@mein-ickern.de.

Marc Frese sagt: „Noch während die Löscharbeiten liefen, haben sich Nachbarn gefunden, die Hilfe organisieren. Solch ein Engagement zeichnet eine gute Nachbarschaft aus. Gerne unterstützen wir als Stadtteilverein die Helfer, da wo wir es können.“

(3) Benefizkonzert im Tanzpalast Mythos

Der Castrop-Rauxeler Christian Reder hat in aller Schnelle ein Benefizkonzert für die Brandopfer auf die Beine gestellt. Dazu sind alle aufgerufen, am Sonntag, 30. Juni, in den Tanzpalast Mythos, Borghagener Straße 119, zu kommen. Einlass ist um 18 Uhr.

Ab 18.30 Uhr treten dort Bands und Solisten auf. Mit dabei sind Chris T. Ian mit Acoustic Pub Songs, Marwin Schoenacker und Band mit eigenen Versionen von Rock- und Popklassikern, Blues-Musiker Chris Kramer, die Gruppe 4-4-U Time Jumper und die Acoustic Ramblers mit „schnörkellosem“ Blues.

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Alle treten für den guten Zweck auf. Die Betreiber des Mythos stellen zudem den Saal, Licht und Ton - samt Techniker - zur Verfügung. „Wir werden am Eingang einen Eimer aufstellen, wo Leute das reinschmeißen können, was sie für geben wollen“, erklärt Reder. Eventuell will er auch noch mit einem Hut rumgehen und Spenden sammeln. Außerdem wird vielleicht noch etwas für den guten Zweck versteigert, die Planungen dazu laufen noch.

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