Beschwerden über Raser werden lauter

Jahnstraße

RAUXEL Die Beschwerden über Raser auf der Jahnstraße werden lauter: Mit Karl Heinz Mientkewicz hat sich ein weiterer Anwohner zu Wort gemeldet, dass seine Straße zu einer Rennstrecke geworden ist. Wenn er mit seinem Auto aus der Garage auf die Straße fährt, hat er mittlerweile Angst, wie er den Ruhr Nachrichten berichtet.

von Von Christoph Witte

, 15.07.2009, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Mario Rommel (40) hat sich nun mit Karl Heinz Mientkewicz (nicht im Bild) ein weiterer Anwohner der Jahnstraße über Raser beschwert.

Nach Mario Rommel (40) hat sich nun mit Karl Heinz Mientkewicz (nicht im Bild) ein weiterer Anwohner der Jahnstraße über Raser beschwert.

Nun werden die Beschwerden lauter: Mit Karl Heinz Mientkewicz hat ein weiterer Anwohner den Eindruck, dass seine Straße zu einer Rennstrecke geworden ist. „Deswegen habe ich auch überhaupt kein Verständnis dafür, dass die Stadt eine Messung, die zwei Jahre alt ist, noch heute zugrunde legt“, rüffelt Mientkewicz das Ordnungsamt. Die Stadt hatte angesichts der Beschwerden auf eine groß angelegte Tempo-Überprüfung vor zwei Jahren verwiesen, bei der die gemessene Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der Jahnstraße nicht auffällig gewesen sei.

Karl Heinz Mientkewicz wohnt an der Ecke zur Bahnhofstraße, am Kreisverkehr. „Sie glauben gar nicht, wie oft ich hier die Reifen quietschen höre“, sagt der Anwohner. „Ich habe schon Angst, mit meinem Wagen aus der Garage auf die Straße zu fahren, da kann ich Herrn Rommel nur verstehen, dass er seine Kinder nicht alleine draußen spielen lassen will.“ Beim Ordnungsamt, so Karl Heinz Mientkewicz, habe man ihm nur gesagt, man behalte die Verkehrssituation im Auge. „Es muss ja nicht gleich eine Blitze sein“, meint der Anwohner. „Aber die Stadt sollte noch mal messen.“ Karl Heinz Mientkewicz hofft, dass das die Raser abschreckt. 

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