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Brandanschläge in Castrop-Rauxel - Keine Hinweise

Feuer in Mehrfamilienhaus

Nach dem zweiten Brandanschlag an der Ohmstraße in Castrop-Rauxel gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. In der Nacht zu Mittwoch hatte es einen zweiten Anschlag gegeben - wenige Tage nach dem ersten. Wir haben mit der Staatsanwaltschaft und mit dem Hausbesitzer gesprochen.

Castrop-Rauxel

, 11.12.2013 / Lesedauer: 3 min
Brandanschläge in Castrop-Rauxel - Keine Hinweise

Innerhalb einer Woche wurden an der Ohmstraße zwei Brandanschläge auf zwei Häuser verübt.

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Zweiter Brandanschlag in Castrop-Rauxel

Ein Brandanschlag wurde in der Nacht zu Mittwoch, 11. Dezember, auf ein Haus an der Ohmstraße verübt. Zwei Menschen sollen in Folge des Anschlags Rauchgasverletzungen erlitten haben. Bereits in der vergangenen Woche war eine vergleichbare Tat auf das Nachbarhaus verübt worden.
11.12.2013
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Hauseigentümer Safet Demirovic bemerkte den Brand in der Nacht zu Mittwoch.© Foto: Abi Schlehenkamp
Der Brandsatz richtete einen erheblichen Schaden im Eingangsbereich an.© Foto: Abi Schlehenkamp
Innerhalb einer Woche wurden an der Ohmstraße zwei Brandanschläge auf zwei Häuser verübt.© Foto: Abi Schlehenkamp
Bei dem Brandanschlag sollen nach unseren Informationen zwei Personen leicht verletzt worden sein. Sie erlitten offenbar leichte Rauchgasverletzungen.© Foto: Abi Schlehenkamp
Auch an der Hauswand sind die Spuren des Brandanschlags sichtbar.© Foto: Abi Schlehenkamp
Die Tür wurde ziemlich in Mitleidenschaft gezogen.© Foto: Abi Schlehenkamp
Auch ein handschriflicher Hinweis an alle Hausbewohner bekam etwas von dem Feuer ab.© Foto: Abi Schlehenkamp
Der Hauseigentümer hat den Brand nach Informationen unserer Redaktion selbst gelöscht.© Foto: Abi Schlehenkamp

Safet Demirovec schüttelt den Kopf. „Ich habe keine Erklärung dafür“, erklärt der 46-Jährige Besitzer des Mehrfamilienhauses an der Ohmstraße. Demirovec selbst hat gegen ein Uhr einen dumpfen Knall gehört. Seine Freundin, schildert er, sei zum Fenster gelaufen und habe Flammen gesehen. Er sei durchs Küchenfenster raus, weil der Weg durchs Treppenhaus von Flammen und Qualm versperrt gewesen sei. Mit einem Wasserschlauch aus dem Keller habe er das Feuer gelöscht. Dabei hat der Mann selbst leichte Rauchvergiftungen erlitten – wie ein zweiter Bewohner des Hauses. Beide wurden in der Nacht kurz im Krankenwagen vor Ort behandelt. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter wie in der vergangenen Woche im Haus nebenan einen Brandsatz gegen die Tür geworfen haben. Vielleicht war es auch nur ein Einzeltäter. „Wir ermitteln wie im ersten Fall in alle Richtungen“, heißt es auf Anfrage. Wegen der Parallelität der beiden Anschläge sind die Ermittlungen nach Auskunft einer Polizeisprecherin zusammengelegt worden. Der Staatsschutz ermittelt weiterhin, weil ein möglicher fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann. Demirovec ist gebürtig in Mazedonien, hat aber die deutsche Staatsbürgerschaft

Nach ersten, bisher unbestätigten Informationen haben Hausbewohner gegen 1 Uhr in der Nacht einen dumpfen Knall gehört. Anschließend habe der Eingang des Hauses an der Ohmstraße gebrannt. Wie bei dem ersten Anschlag wurde die Haustür des Gebäudes erheblich beschädigt. Zwei Menschen sollen eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten haben.

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Zweiter Brandanschlag in Castrop-Rauxel

Ein Brandanschlag wurde in der Nacht zu Mittwoch, 11. Dezember, auf ein Haus an der Ohmstraße verübt. Zwei Menschen sollen in Folge des Anschlags Rauchgasverletzungen erlitten haben. Bereits in der vergangenen Woche war eine vergleichbare Tat auf das Nachbarhaus verübt worden.
11.12.2013
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Hauseigentümer Safet Demirovic bemerkte den Brand in der Nacht zu Mittwoch.© Foto: Abi Schlehenkamp
Der Brandsatz richtete einen erheblichen Schaden im Eingangsbereich an.© Foto: Abi Schlehenkamp
Innerhalb einer Woche wurden an der Ohmstraße zwei Brandanschläge auf zwei Häuser verübt.© Foto: Abi Schlehenkamp
Bei dem Brandanschlag sollen nach unseren Informationen zwei Personen leicht verletzt worden sein. Sie erlitten offenbar leichte Rauchgasverletzungen.© Foto: Abi Schlehenkamp
Auch an der Hauswand sind die Spuren des Brandanschlags sichtbar.© Foto: Abi Schlehenkamp
Die Tür wurde ziemlich in Mitleidenschaft gezogen.© Foto: Abi Schlehenkamp
Auch ein handschriflicher Hinweis an alle Hausbewohner bekam etwas von dem Feuer ab.© Foto: Abi Schlehenkamp
Der Hauseigentümer hat den Brand nach Informationen unserer Redaktion selbst gelöscht.© Foto: Abi Schlehenkamp

Den ersten Anschlag auf ein Haus an der Ohmstraße in Habinghorst hatte es in der Nacht zum 5. Dezember gegeben. Hausbesitzer Hüseyin Besirli hatte das Feuer gemeinsam mit Nachbarn gelöscht. Da ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. 

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