Bürgermeister Beisenherz kontert Kritik

Altstadtmarkt

CASTROP-RAUXEL Nach der Kritik von CDU und FDP an Bürgermeister Johannes Beisenherz und den vermeintlich gescheiterten Plänen für den Altstadtmarkt äußert sich Beisenherz im Interview mit RN-Redakteur Peter Wulle.

08.01.2010, 16:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Johannes Beisenherz im Gespräch: »Förderbedingungen nicht hinreichend reflektiert.«

Johannes Beisenherz im Gespräch: »Förderbedingungen nicht hinreichend reflektiert.«

Nein, überhaupt nicht. Es wird bei dem Fördervolumen bleiben.

Die Laufflächen am Reiterbrunnen auf der Seite der Galerie art.ist und auf der Seite der Sparkasse sollen so gestaltet werden, dass die Attraktivität des Marktplatzes gesteigert wird. Es wird darüber nachgedacht, Baumreihen zu versetzen, und es soll ein Beleuchtungskonzept geben. Diese Maßnahmen sind förderfähig und sollen in diesem Jahr diskutiert werden.

Wir werden auch die nicht-förderfähige Restfläche sanieren. Das wird nicht in aufwändiger Form geschehen können, aber die Teerflecken werden wir beseitigen. Zum Beispiel so, wie das auf dem Forum-Plateau an der Europa- und Stadthalle gut gelungen ist.

Ja, wenn es keine Alternative gibt, wird man die Marktfläche als Parkfläche nicht aufgeben. Die bewirtschaftete Fäche wird allerdings durch die vorgesehenen Maßnahmen kleiner.

Das ist eine Forderung, die immer wieder kommt. Für mich hat sie dieselbe Qualität wie die Forderung nach einer Öffnung der Lange Straße von der B 235 in Habinghorst. Wer glaubt, dass sich mit der Öffnung der Lönsstraße für die Autofahrer von der Herner Straße die Probleme in der Altstadt lösen lassen, hat gar nichts verstanden.

Das entscheidet ja nicht der Bürgermeister. CDU und FDP sollen mal einen Antrag stellen und dann werden wir gucken, ob es im Stadtrat eine Mehrheit für die Öffnung der Lönsstraße gibt oder nicht.

Ich denke ja. Da werde ich mich drum kümmern. Man kann den Verkehr wieder in beide Richtungen über die Bahngleise führen.

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