BürgerSolar hat 8000 Euro für neues Projekt über

Photovoltaik

CASTROP-RAUXEL Gute Nachricht für alle Sonnenanbeter. Die Solaranlage auf dem Dach der Janusz-Korczak-Gesamtschule (JKG) kann kommen. Die Stadt hat den notwendigen Gestattungsvertrag unterschrieben. Dem Verein BürgerSolar bleiben bei diesem Vorhaben sogar 8000 Euro über, die er in ein neues Projekt investieren will.

von Von Christoph Witte

, 14.10.2009, 15:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

99.000 Euro braucht der Verein, um die Anlage zu realisieren. 5000 Euro sollen aus Fördertöpfen des Landes kommen. Der Rest finanziert sich aus den Einlagen der Mitglieder der für jedes Projekt neu gegründeten Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Die Mindesteinlage liegt bei 500 Euro. Entsprechend der Einlagengröße wird der Gewinn aus der Solaranlage auf die Gesellschafter verteilt. Für die Anlage auf dem Dach der JKG haben sich 25 Gesellschafter zusammengetan, acht davon sind erstmals bei einer BürgerSolar-GbR in Castrop-Rauxel dabei. „Effektiv haben wir jetzt sogar 8000 Euro zu viel“, rechnet Werkle vor. Der Überschuss soll nach Vorstellungen von BürgerSolar am besten noch dieses Jahr in eine weitere Photovoltaik-Anlage fließen. Werkle: „Wir haben am Mittwoch Kontakt mit dem EUV aufgenommen, ob es noch ein passendes städtisches Gebäude gibt.“ EUV-Chef Michael Werne macht Hoffnung: „Ich bin da ganz zuversichtlich.“

8000 Euro würden allerdings nur für eine kleine Anlage reichen. Doch Ulrich Werkle hat noch mögliche Gesellschafter in der Hinterhand. „Ich habe schon mit einigen Interessenten geredet.“ Es wäre dann das sechste Projekt von BürgerSolar. Module sind bereits auf einem Dach an der Bornstraße, zwei Anlagen sind auf dem BBZ in Dingen und zwei auf dem ASG.

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