Castrop-Rauxeler brauchen mehr Platz als der Durchschnitt

Wohnungs-Statistik

Die Castrop-Rauxeler brauchen mehr Platz in ihren Wohnungen als der Bürger im Landesdurchschnitt - immerhin 16 Quadratmeter Wohnraum. Das entspricht einem mittelgroßen Zimmer. Über die Gründe kann nur spekuliert werden.

CASTROP-RAUXEL

von Von Abi Schlehenkamp

, 04.05.2012, 13:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Castrop-Rauxeler brauchen mehr Platz in ihren Wohnungen als im Landesdurchschnitt.

Die Castrop-Rauxeler brauchen mehr Platz in ihren Wohnungen als im Landesdurchschnitt.

 Die Zahl der genehmigten neuen Wohnungen ist ein wichtiger Indikator für die Entwicklung am lokalen Wohnungsmarkt. „Bei der Bewertung muss auch der Gebrauchtmarkt berücksichtigt werden“, erklärt Runge. Denn die Zahl der Immobilien aus zweiter Hand, die den Besitzer wechseln, wächst von Jahr zu Jahr. Allerdings werden auch immer mehr Altbauten, die nicht mehr sanierungsfähig sind, durch neue Wohnungen ersetzt.  Bei der Stadt sind im vergangenen Jahr 575 Bauanträge eingegangen, und zwar im gewerblichen und im privaten Bereich. 442 Mal gab es grünes Licht aus dem Rathaus. Der Unterschied ist aber nicht etwa dadurch begründet, dass eine hohe Anzahl nicht genehmigungsfähig gewesen sei. Sondern laut Stadtpressesprecherin Maresa Hilleringmann etwa der Antrag erst im Dezember 2011 gestellt wurde, was sich jetzt also noch nicht in der Statistik niederschlägt.

 Landesweit ist die Zahl der Baugenehmigungen um 7,4 Prozent auf knapp 35 000 gestiegen. „Die Entscheidung für den Bau eines Hauses ist immer von individuellen und lokalen Faktoren abhängig. Basis für den positiven Trend sind vor allem die extrem günstigen Zinsen, weiterhin stabile Preise und die Suche nach sicherer Geldanlage“, sagt Runge. Die monatliche Belastung für Häuslebauer ist derzeit trotz steigender Baupreise oft um etliche hundert Euro pro Monat geringer als noch Mitte der 90er-Jahre.

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