Castrop-Rauxeler Brauer wartet auf den Weltrekord

Hoffnung auf Guiness-Buch-Eintrag

Noch steht Braumeister Christoph Kirchhelle nicht im Guinness-Buch der Rekorde, doch schon bald könnte sich das ändern. Mit einem selbst kreierten Bier hat der Castrop-Rauxeler an einem Wettbewerb mitgemacht, bei dem der größte Gemeinschaftssud der Welt entstehen sollte.

Castrop-Rauxel

, 28.07.2015, 16:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Castrop-Rauxeler Brauer wartet auf den Weltrekord

Braumeister Christoph Kirchhelle bei seiner Arbeit.

Etwa drei Monate ist es her. Am 23. April, dem Tag des Bieres, haben 75 Brauer aus 16 Ländern gleichzeitig ihre eigene Bierkreation hergestellt. Einsendungen hat es von fast überall auf dem Globus gegeben: unter anderem aus Südamerika, Australien und sogar Namibia. Um 15 Uhr mussten die Zutaten in die Gerätschaften gegeben werden. Der Prozess musste dokumentiert werden und an die Veranstalter der „Best Brew Challenge“, also ein Wettbewerb für das beste Gebräu, geschickt werden.

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Hier braut der Castrop-Rauxeler Christoph Kirchhelle sein Bier

Braumeister Christoph Kirchhelle hat mit einem selbst kreierten Bier an der Best Brew Challenge teilgenommen. Der Wettbewerb möchte mit einem Gemeinschaftssud von 75 Brauern aus 16 Ländern in das Guinness-Buch der Rekorde kommen. Die Entscheidung steht noch aus.
28.07.2015
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Braumeister Christoph Kirchhelle bei seiner Arbeit.© Foto: Moritz Mettge
Die Brauereigeräte können von den Gästen eingesehen werden.© Foto: Moritz Mettge
Gebraut wird vor Ort, der Schnaps kommt von einem externen Hersteller.© Foto: Moritz Mettge
Braumeister Christoph Kirchhelle bei seiner Arbeit.© Foto: Moritz Mettge
Der Prozess des Bierbrauens in der Privatbrauerei Rütershoff.© Foto: Moritz Mettge
Im Keller stehen weitere Gerätschaften.
Noch sind die Flaschen leer.© Foto: Moritz Mettge
Braumeister Christoph Kirchhelle bei seiner Arbeit.© Foto: Moritz Mettge
Die Abfüllstation der Privatbrauerei. Bis zu vier Flaschen können gleichzeitg befüllt werden.© Foto: Moritz Mettge
Braumeister Christoph Kirchhelle bei seiner Arbeit.© Foto: Moritz Mettge
Viel Handarbeit: Kirchhelle setzt jeden Verschluss per Hand auf die Flaschen.© Foto: Moritz Mettge
Bier von hier. Die Privatbrauerei stellt drei eigene Sorten her.© Foto: Moritz Mettge
Schlagworte Castrop-Rauxel

Christoph Kirchhelle hat an diesem Tag ein Weizenbier mit spezieller Hefe hergestellt. Es ist ein komplett neues Rezept gewesen. Orangen- und Mandarinennuancen sind enthalten gewesen.

„Ich habe ein Sudprotokoll mit allen Arbeitsschritten ausgefüllt, zusätzlich haben wir Videos vom Brauprozess gemacht und eingeschickt“, sagt Kirchhelle. Ob er bald das Brauhaus Rütershoff, indem er als Braumeister arbeitet, mit einer Urkunde der Guinness-Jury schmücken kann, weiß er noch nicht. „Es kann noch dauern“, sagt er.

Vor einem Monat vom Organisator gehört

Zuletzt hat er vor gut einem Monat von den Organisatoren der „Best Brew Challenge“ gehört, die die Teilnehmer des Wettbewerbs um ein wenig Geduld gebeten haben. Bis zu 1000 Anfragen soll die Jury täglich erhalten, so die Aussagen der Wettbewerbsorganisatoren.

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„Denken tut man schon daran“, sagt Kirchhelle mit Aussicht auf einen Eintrag im Buch der Weltrekorde. Bei dem anderen Teil des Wettbewerbs hat der Castrop-Rauxeler gar nicht mitgemacht. Eine Jury sollte das beste Bier unter den 75 Teilnehmern küren. „Ich wollte das Bier für unsere Gäste im Brauhaus anbieten. Die waren alle total heiß auf das Weltrekordbier“, sagt Kirchhelle. Er habe viel positive Resonanz erhalten, die sei ihm wichtiger als die Meinung einer Jury.

Auch bei einer möglichen Challenge im nächsten Jahr will er dabei sein. Dann feiert das deutsche Reinheitsgebot den 500. Geburtstag. „An so einem Tag muss man als Braumeister einfach etwas machen“, so Kirchhelle.

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