Matthias Grosche führt in dritter Generation das Juwelier-Geschäft, er selbst ist außerdem Goldschmiedemeister und hat seit 2006 das Galeriehaus an der Karlstraße. © Volker Beushausen
Kunsthandwerk

Castrop-Rauxeler Matthias Grosche steht im „Michelin des Kunsthandwerks“

Wien, Brüssel, London und Paris stehen auf der „Landkarte“ des Homo Faber Guides. Jetzt ist dank Matthias Grosche auch Castrop-Rauxel in diesem „Michelin des europäischen Kunsthandwerks“ vertreten.

Für Matthias Grosche ist es eine große Ehre. Sein Goldschmiede Galeriehaus am Fuße des Erinturms ist in den Homo Faber Guide aufgenommen worden. Es gilt als der „Michelin des europäischen Kunsthandwerks“ – während der „echte“ Michelin-Guide Spitzen-Restaurants aufführt.

Der Castrop-Rauxeler Goldschmiedemeister Grosche steht damit in einer Reihe mit bedeutenden Handwerksmeistern, Galerien, Museen, Herstellern und Ateliers des Kunsthandwerks aus allen Ländern Europas (www.homofaberguide.com).

Matthias Grosche und sein Team freuen sich über die Aufnahme in den Homo Faber Guide.
Matthias Grosche und sein Team freuen sich über die Aufnahme in den Homo Faber Guide. © Volker Beushausen © Volker Beushausen

„Wir fühlen uns sehr geehrt, dass die gemeinnützige Michelangelo-Foundation für Kreativität und Kunsthandwerk uns aktuell in den Homo Faber Guide aufgenommen hat“, sagt Matthias Grosche. Seit 112 Jahren ist seine Familie im Juweliergeschäft, 1993 gründete er seine Goldschmiede, seit 2006 gibt es das Galeriehaus. Neben eigenen Werken werden einige renommierte Designer vertreten.

Nächste Ausstellung im Galeriehaus wird „detailverliebt“

Im Galeriehaus an der Karlstraße zeigen Grosche und sein Team regelmäßig in Ausstellungen eigene Werke, aber auch die von anderen Designern. Die nächste Ausstellung läuft ab 19. November bis zum Jahresende, stellt neue Grosche-Kreationen vor und wird diesmal unter dem Thema „Detailverliebt“ stehen. Wie immer ist ein Gast dabei. „Prof. Dr. Martin Hirsch ist Hirnforscher, Wahl-Castroper und beschäftigt sich in seiner Fotografue mit der Wahrnehmung des menschlichen Hirns“, sagt Matthias Grosche.

Im Homo Faber Guide wird das Galeriehaus Grosche als ein Ort der Kommunikation beschrieben, für Gespräche über angewandte Kunst und künstlerische Gestaltung, über Form und Inhalt, über Werte und Ideen. Und es wird auf jährliche neue Kollektionen hingewiesen, mit der neue Ideen des zeitgenössischen Schmucks ausgelotet würden.

Internationale Organisation will das Meisterhandwerk bewahren

Die Michelangelo Foundation ist eine internationale Organisation mit Sitz in Genf. Sie will das Meisterhandwerk bewahren und seine Verbindung zur Welt des Designs stärken. Gründer sind der ehemalige Cartier-Chef Franco Cologni und der Unternehmer Johann Rupert (Richemont).

Im Homo Faber Guide werden Talente und Meister aus mehr als 25 europäischen Ländern vorgestellt. Das Online-Portal will Kunstliebhaber, Sammler und Kunden mit dem Kunsthandwerk Europas verbinden. „Wir wurden angesprochen“, erzählt Matthias Grosche im Gespräch. Kunsthandwerker, so informiert die Stiftung, werden nach elf Kriterien für Exzellenz ausgewählt.

Hier findet sich die Galerie Grosche.

Über die Autorin
Redakteurin für Castrop-Rauxel und den Dortmunder Westen