CDU-Förderpreis an "Castrop-Rauxel hilft den Flutopfern"

CASTROP-RAUXEL Unfreiwillig hatte es Symbolwert: In einer Zeit, in der vielen Menschen finanziell das Wasser bis zum Halse steht, geht der Förderpreis der CDU an den Verein „Castrop-Rauxel hilft den Flutopfern“.

von Von Christoph Witte

, 18.01.2009, 16:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bürgermeisterkandidat Hilmar Claus leitete das Superwahljahr ein: „Wir sind überzeugt, wir können es besser.“ Alle Redner hoben ab auf den Mittelstand, die Industriekraft und den Erfindergeist Deutschlands, um die Krise zu bewältigen.   Philipp Mißfelder betonte: „Die Krise hat gezeigt, man verdient Geld mit Arbeit und nicht mit Geld.“ Landtagspräsidentin Regina van Dinther schwörte auf ein „Ausnahmejahr“ ein, indem es um die Rückgewinnung von Vertrauen, die Rückbesinnung auf die soziale Marktwirtschaft und um ein Ende der Sparmentalität gehe.

Unternehmer forderte sie auf, „ein Maximum an Miteinander zu organisieren und nicht Mitarbeiter zu entlassen“. Man könne nicht zulassen, Industriezweige aufzugeben, nur weil Geld fehle. „Dieses deutsche Knowhow kriegen wir nie wieder.“ Harsch kritisierte die 50-Jährige den angelsächsischen Kapitalismus.   Inzwischen habe sich aber bei den „schicken Bubis an der Börse herumgesprochen“, dass man die Politik durchaus noch brauche. In Sachen Konjunkturpaket machte van Dinther Castrop-Rauxel Mut: „Wir setzen alles daran, dass das Geld auch in jeder Kommune ankommt.“ Eine Geldflut wird es aber wohl nicht werden. 

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