CDU-Ortsverein stellt neues Konzept vor

Wahlkampf

CASTROP-RAUXEL Es geht um Bürgerentscheide, Bürgerplattform, Bürgerhaushalt und Bürgerausschuss. Also um ein Mehr an Bürgerbeteiligung. Die CDU Castrop-Rauxel rückt das urdemokratische Recht der Mitrede des Einzelnen in den Mittelpunkt des Wahlkampfes und stellte gestern ihr Konzept zur Steigerung der Bürgerbeteiligung der Presse vor.

von Von Christoph Witte

, 20.05.2009, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Es sind aber alles Angebote", betonte CDU-Pressesprecher Michael Breilmann. Soll heißen: Vieles kann, nichts muss, aber einiges sollte nach Meinung der Christdemokraten. So schlägt die Partei vor, auf der städtischen Homepage in Form von Chats, Foren und repräsentativen Befragungen mit den Bürgern in Dialog zu treten. "Der Bürgerausschuss soll gestärkt werden", sagte Breilmann. Der Bürgermeister solle den Vorsitz übernehmen und der Ausschuss könne an Infoständen für sich werben. Die CDU denkt ferner an einen "Runden Tisch im Rathaus", an dem regelmäßig Vereine, Institutionen und Interessengemeinschaften mit dem Bürgermeister ins Gespräch kommen.

Zu guter Letzt stellt sich die CDU vor, die Finanzsituation der Stadt transparenter und verständlicher zu machen. Stichwort Bürgerhaushalt. Bürger können sich über die Finanzsituation aufklären lassen und Vorschläge einbringen. Auch eine, bzw. keine Koalitionsaussage enthält das Papier: Die CDU werde, falls sie stärkste Fraktion im Rat wird, keine Koalition eingehen.

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