Cityring soll gestärkt werden

Gesprächsrunde

CASTROP-RAUXEL Der Cityring soll als einzige Interessenvertretung der Altstadt gestärkt werden. Der Altstadtmarketing-Verein löst sich komplett auf.

von Von Peter Wulle

, 06.11.2009, 13:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Cityring soll als einzige Interessenvertretung der Altstadt gestärkt werden.

Der Cityring soll als einzige Interessenvertretung der Altstadt gestärkt werden.

Das ist das Ergebnis einer Gesprächsrunde, zu der Bürgermeister Johannes Beisenherz am Donnerstagabend 25 "zentrale Akteure der Altstadt" eingeladen hatte.

"Die Veranstaltung war ganz gut. Ich bin ganz optimistisch. Ziel ist es nun den Cityring zu stärken und als Säule zu erhalten", so Cityring-Vorsitzender Daniel Borgerding.

43 Mitglieder zählt der Cityring derzeit. Indem jetzt auch Hauseigentümer aufgenommen werden sollen, soll sich die Mitgliederzahl deutlich erhöhen. Bisher verfügt der Cityring über ein Jahresbudget von 27 000 Euro. "Sollen alle Feste und Veranstaltungen erhalten werden, brauchen wir 80 000 bis 100 000 Euro. Es muss also einiges passieren", stellt Borgerding fest.

Brisanz der Lage Bürgermeister Johannes Beisenherz verspürte zwar keine Aufbruchstimmung, glaubt aber, dass die Brisanz der Lage "durchaus angekommen" ist. Wenn sich die Altstadt personell und finanziell nicht neu aufstellt, droht das Aus sowohl für die Nightshopping-Veranstaltungen also auch für den Viktualienmarkt und das Kulinarische Adventszelt. "Im Prinzip stehen wir wieder am Anfang", sagt Beisenherz. Er hatte auf die Gründung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) gesetzt, die im Sommer von den Immobilienbesitzern, mit deutlicher Mehrheit abgelehnt wurde. "Keine Zwangsabgabe für die Altstadt", hieß es damals. Jetzt muss die City durch freiwilliges Engagement attraktiv und konkurrenzfähig gehalten werden.

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